Carola Pönisch

Alain Delon erhält St. Georgs Orden

Der französische Filmstar wird beim 14. SemperOpernball am 1. Februar für sein künstlerisches Lebenswerk geehrt.
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Foto: Starpress

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Ein weiteres kleines Geheimnis des 14. SemperOpernballs iust gelüftet: Neben Fürst Albert II. von Monaco und Stanislaw Tschertschessow, Trainer der russischen Fußballnationalmannschaft und Idol der SG Dynamo Dresden, erhält Alain Delon am 1. Februar den Dresdner St. Georgs Orden. Der französische Filmstar wird in Dresden laut Veranstalter »für sein herausragendes künstlerisches Lebenswerk und als großer Europäer« geehrt. »Mit dem Namen Alain Delon verbindet sich für viele Generationen die Erinnerung an große europäische Filmkunst. Delon war einer der Superstars des europäischen Kinos der 60iger und 70iger Jahre und hat es mehr als 60 Jahre geprägt wie kaum ein anderer«, so SOB-Chef Hans-Joachim Frey. Der 1935 in Sceaux in der Île-de-France in Frankreich geborene Alain Delon zählt zu den erfolgreichsten Schauspielern Frankreichs. Sechs Jahre lang war er mit seiner Schauspielkollegin Romy Schneider liiert. Er wurde für den Golden Globe als bester Nachwuchsdarsteller (1964) nominiert und erhielt u.a. den Bambi (1987) sowie die Goldene Kamera für sein Lebenswerk (1998). Heute lebt er auf seinem Anwesen im französischen Douchy im Département Loiret.  Unvergessen sind Delons Rollen in Filmen wie „Der eiskalte Engel“, „Der Swimmingpool“, „Der Clan der Sizillianer“, „Borsalino“ oder auch sein Julius Caesar in „Asterix und die Olympischen Spiele“. "Wir freuen uns sehr, einen der größten europäischen Schauspieler aller Zeiten für sein Lebenswerk auszeichnen zu dürfen und sind geehrt, Alain Delon beim SemperOpernball zum ersten Mal in Dresden begrüßen und feiern zu dürfen", so Hans-Joachim Frey. Bisherige Preisträger Nach seinen Landsleuten Catherine Deneuve und Gerard Depardieu erhielten bereits große Mimen wie Sir Roger Moore, Armin Müller-Stahl, Maximilian Schell, Rolf Hoppe, Joachim Fuchsberger, Jürgen Prochnow, Til Schweiger, Heiner Lauterbach, Natalia Wörner, Veronica Ferres und Wolfgang Stumph den St. Georgs Preis. Der St. Georgs Orden ist einem der ältesten und schönsten Schmuckstücke aus dem weltberühmten Dresdner „Grünen Gewölbe“ nachempfunden – dem „Heiligen Georg zu Pferde“. Er ist seit dem Mittelalter Symbol des Sieges des Guten über das Böse. Der Orden wird aus massivem Weiß- und Gelbgold 750/- (18 Karat), mit Rubin und Brillanten in aufwendiger Handarbeit im Atelier von Juwelier Leicht in der „Goldstadt“ Pforzheim gefertigt. Der Dresdner St. Georgs Orden des SemperOpernballs, ursprünglich der Sächsische Dankesorden, ist Auszeichnung und Symbol zugleich: Er wird auch beim SemperOpernball denen verliehen, die sich wie der Heilige Georg für das Gute in der Welt einsetzen, gegen alle Widerstände, „gegen den Strom“.


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