Seitenlogo
Carola Pönisch

30 aus Sachsen wollen Engagementpreis

Die Liste derer, die für den Deutschen Engagementpreis 2021 nominiert wurden, ist lang. Genauer: 403 Persönlichkeiten, Vereine, Initiativen und Organisationen stehen drauf, darunter auch 30 aus Sachsen.
Die Bürger*inneninitiative Pinke Hände ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich mit der Verschmutzung der Stadt und Mitwelt durch fallen gelassene Zigarettenstummel auseinandersetzen.        Foto:  A. Kempe

Die Bürger*inneninitiative Pinke Hände ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich mit der Verschmutzung der Stadt und Mitwelt durch fallen gelassene Zigarettenstummel auseinandersetzen. Foto: A. Kempe

Gewinnen kann, wer in einer der fünf Kategorien die Fachjury am meisten überzeugt oder bei der Abstimmung über den Publikumspreis die meisten Stimmen erhält. Aus Sachsen sind in diesem Jahr 30 Nominierte im Rennen um den Preis. Nominiert sind beispielsweise die Projekte »Pinke Hände« aus Dresden, »100 Mozartkinder« aus Chemnitz sowie die Plattform »bring-together« aus Leipzig. Alle Nominierten aus Sachsen sind übrigens in der Kategorie Preisgekröntes Engagement aufgelistet. Nominiert aus Dresden und Radebeul wurden

  • die Bürgerinitiative »Pinke Hände« (gegen Kippen auf der Straße)
  •  die Initiative Jugendparlament (will Stimme der Jugend für Politik hörbar machen)
  •  der Kinder- und Jugendzirkus Sanro Radebeul
  •  der Dresdner Eislauf-Club (will Kinder für Eiskunstlauf begeistern)
  • der Sächsischer Bergsteigerbund (Klettertradition erhalten, Bergsteigerbibliothek, Umweltschutz. Finanzierung von Bergsteigerbussen)
  •  die Igelhilfe Radebeul (Betreuung von verletzten, erkrankten, untergewichtigen Igeln)
  •  die Semper Schulen Dresden (Projekt Demokratie erleben – Demokratie gestalten)
Außerdem aus unserem Verlagsgebiet vertreten sind die Arbeitsgemeinschaft Tansania aus Bautzen, das Projekt "Farbmobil und Lokallabor" mit Sitz in Dresden und Einsatzgebiet Oberlausitz sowie der Wunder Land e. V. aus  Wachau (bei Radeberg). So geht es nach der Nominierung weiter
Anfang September wird eine hochkarätige Fachjury über die Preisträger in den mit jeweils 5.000 Euro dotierten fünf Kategorien „Chancen schaffen“, „Leben bewahren“, „Generationen verbinden“, „Grenzen überwinden“ und „Demokratie stärken“ entscheiden. Alle anderen Nominierten haben beim Publikumspreis die Chance auf 10.000 Euro Preisgeld. Die Abstimmung über den Publikumspreis findet vom 9. September bis 20. Oktober statt. Bekannt gegeben werden die Gewinner aller sechs Preise bei einer Preisverleihung am 2. Dezember in Berlin (Livestream).


Meistgelesen