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2:1 - Dynamo bleibt auf Aufstiegskurs

Sieg im Heimspiel gegen Werder Bremen II - Hartmann und Kutschke drehen die Partie vor 25.000 Zuschauern
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Foto: Pohl

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 Die SG Dynamo Dresden steuert weiter auf dem Kurs in Richtung 2. Bundesliga. In einer spannenden und immer offenen Partie bezwangen die Schwarz-Gelben vor knapp 25.000 Zuschauern die zweite Vertretung von Werder Bremen mit 2:1. Nach einer Viertelstunde gingen die Gäste von der Weser zunächst durch einen Elfmeter in Führung. Fabian Holthaus hatte im Strafraum das Bein stehen gelassen, sein Gegenspieler nahm dankend an. Dynamo-Keeper Janis Blaswich hatte gegen den Schützen vom Punkt keine Chance und musste den Ball aus dem Netz holen.

Die Hausherren ließen sich vor einer stimmungsvollen Kulisse aber nicht aus dem Konzept bringen und verstärkten zunehmend ihre Offensivbemühungen. Angetrieben von den Fans auf den Rängen hätte nach einer gespielten halben Stunde ein Eigentor fast für den Ausgleich gesorgt, doch der Ball sprang erst an den Pfosten, danach klärte ein Bremer Spieler die Kugel zur Ecke. Stefaniak brachte anschließend den Ball perfekt in den Strafraum, wo Marco Hartmann sich im Luftduell durchsetzte und per Kopf das Leder in die Maschen wuchtete.

Dynamo hatte anschließend weitere Möglichkeiten, konnte sich aber in letzter Konsequenz nicht gegen die tapfer verteidigende Gästeverteidigung durchsetzen. Mit einem 1:1 ging es in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff spielte sich das Geschehen auf dem Rasen vorwiegend im Mittelfeld ab. Entscheidende Szenen im Strafraum gab es auf beiden Seiten kaum. Zehn Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, als eine lange Flanke von Andreas Lambertz in den Strafraum segelte, wo Stefan Kutschke eher als der Werder-Keeper an den Ball kam. Mit dem Kopf lupfte er das Spielgerät in die lange Ecke. Der Stürmer erzielte damit bei seinem ersten Einsatz von Beginn auch gleich sein erstes Pflichtspieltor für die SGD.

Mit der Führung im Rücken versuchten die Schwarz-Gelben, das Spiel an sich zu ziehen, doch trotz optischer Überlegenheit blieben die zahlreichen Versuche, ein drittes und damit vorentscheidendes Tor zu erzielen, ohne Erfolg. Marvin Stefaniak hatte mit einem Freistoß, der knapp über den Kasten flog, noch die beste Gelegenheit. In der Schlussphase suchten die Gäste dann noch einmal ihr Glück im Angriff, doch mehrere gefährliche Standardsituationen überstand die Dynamo-Elf mit einer konzentrierten und kämpferischen Leistung.

Als Schiedsrichter Martin Thomsen nach 92 Minuten abpfiff, war der nächste Dreier im Sack. Dynamo bleibt weiter mit großen Vorsprung an der Tabellenspitze und hat nach 25. Spieltagen nun 53 Zähler auf dem Konto. Bis zum dritten Platz, der nicht zum direkten Aufstieg berechtigt, beträgt der Abstand aktuell zwölf Punkte. In einer Woche reisen die Dresdner zum Chemnitzer FC.