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11. Lange Nacht der Galerien und Museen

Blaue Stunden – Galerien, Ateliers, Kunsthandwerker und Museen laden ein
Bilder

 Vernissagen, laufende Ausstellungen und Finissagen in Galerien und Museen, Atelierbesuche, Handwerkskunst und Musik – all das bietet die 11. „Lange Nacht der Galerien und Museen“ in Dresdens Neustädter Barockviertel. Die Besucher der beliebten, vielseitigen Veranstaltung können zur Blauen Stunde durch die malerischen Gassen des lebendigen Viertels flanieren und die unterschiedlichsten Kunstwerke – Fotografie, Drucke, Malerei, Zeichnung, Plastik und Kunsthandwerk – auf sich wirken lassen.

Die „Lange Nacht“ ist in diesem Jahr nicht erst im Oktober, sondern bereits am Abend des 27. Mai.

Die diesjährige „Lange Nacht“ findet an insgesamt 18 Adressen des Neustädter Barockviertels statt:
11 Galerien und Ateliers und sieben museale Einrichtungen beteiligen sich an der Aktion. Erstmals hält in diesem Jahr Maria Langhammer, Leiterin des Hans Körnig Museums (Wallgäßchen 2), die organisatorischen Fäden in der Hand: „Wir haben unserer ‚Langen Nacht‘ in diesem Jahr das Motto ‚Blaue Stunden‘ gegeben und hoffen, dass der frühsommerliche Termin unseren Gästen einen langen, milden Abend zum Flanieren ermöglicht. Die Besucher werden die 18 Stationen, an denen unser sehr vielseitiges nächtliches Ausstellungs- und Erlebnisprogramm stattfindet, tatsächlich an blauen Leuchten erkennen, die wir vor unseren Eingängen anbringen. Schon auf diesen neuen Anblick freue ich mich, ganz zu schweigen von den zahlreichen Erlebnissen, die alle Mitwirkenden anbieten!“ In den Galerien, Ateliers und Museen finden zur „Langen Nacht“ neben den zahlreichen Ausstellungen auch Künstlergespräche und Gesprächsrunden statt, kann man Kunsthandwerkern über die Schulter schauen, werden Erzählungen gelesen und musikalisch begleitet und sogar Konzerte gegeben.  Das Hans Körnig Museum stellt beispielsweise in einer Vernissage Arbeiten des Dresdner Malers und Grafikers (1905-1989) zeitgenössische Werke von Robert Vanis (33) gegenüber. Der Künstler und freischaffende Fotograf zeigt dabei, passend zum diesjährigen Thema, eindrucksvolle, Cyanotypien genannte Eisenblaudrucke (Wallgäßchen 2, www.hans-koernig.de). Gleich nebenan lädt die erst im Januar eröffnete produzenten | galerie dazu ein, eine ganz neue Seite des Barockviertels kennen zu lernen (Wallgäßchen 1, www.produzenten.net). In den eher industriellen, loftartigen Räumlichkeiten stellt die Künstlerin Nadine Wölk Malerei und Zeichnung unter dem Titel „Neon Black“ aus und steht auch persönlich vor Ort für Gespräche bereit. Bei der Galeristin Sybille Nütt (Obergraben 10, www.galerie-sybille-nuett.de), in den ersten zehn Jahren selbst Organisatorin der Langen Nacht, findet die festliche Finissage der Ausstellung „Der Horizont ist eine Illusion“ statt, in der neue Werke mit Öl auf Leinwand von Sophia Schama zu sehen sind. Im Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik entführen Lutz Reike (Erzählung) und Lars Thiele (Gesang und Gitarre) die Gäste unter anderem in den „Schutz der dunklen Gassen“ und präsentieren später Moritaten und Lieder zur Nacht (Hauptstraße 13, www.kunstindresden.de zu finden. Foto: Pohl