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Nikolaustag für Kinder in Decin

Pirna. Unterstützer und Spenden werden gesucht

Seit 2004 besteht die Partnerschaft zwischen den Roma-Zentrum Decin und der SPD-AG Euroregion Elbe-Labe. Die Mitarbeiter des Roma-Zentrums leisten seit Jahren eine kontinuierliche, gute Arbeit.

Im Roma-Zentrum „Kamarad“ in Decin-Boletice findet Vorschulunterricht und Nachhilfeunterricht für Roma-Schüler statt. Hilfen für sinnvolle Freizeitgestaltung und präventive Vorträge gegen Drogen- und allgemeine Kriminalität, zur Verkehrserziehung, zu Umwelt und zur Pflege der Roma-Kultur werden angeboten. Die nächste größere Aktion wird  der Nikolaustag  für die Kinder in Decin-Boletice. Der Ausrichter ist der Roma-Verein Indigo Decin als Betreiber des Roma-Zentrums.

„Zum Nikolaustag erleben die Kinder im Zentrum ein buntes Programm mit Gesang und Tanz. Zum Schluss kommt immer der Teufel mit Nikolaus und Engel. Der Nikolaus verteilt süße Geschenke an die Kinder“, teilte der Leiter des Zentrums Miroslav Grajcar mit. Damit jedes Kind etwas Süßes bekommt, fragte der Leiter des Zentrums seinen Partner in Pirna um Unterstützung an.

Denn seit Jahren pflegt die SPD-AG  Elbe-Labe eine gute Zusammenarbeit mit den Verein Impreuna e.V., der die finanzielle Transaktion vornimmt. Die Mitglieder der SPD-AG befürworten die Projekte im Roma-Zentrum. „Am Nikolaustag und auch bei den anderen Aktionen kommen die Kinder aus Roma- und tschechischen Familien ins Zentrum und erleben gemeinsam  verschiedenste Veranstaltungen. Das ist ein guter Weg der Integration“, ist SPD-AG Koordinator Klaus Fiedler überzeugt. Und da es bis zu Nikolaus nicht mehr weit ist, heißt es sich sputen. (caw/fi)

Spenden können überwiesen werden auf das Konto von Impreuna e.V.

Ostsächsische Sparkasse Dresden

Konto-Inhaber:        Impreuna e.V.

IBAN:                        DE38 8505 0300 3120 0014 13

BIC:                            OSDDDE81

Kennwort:               Roma-Projekt

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Friedenslauf-Spenden gehen an Drudel 11

Ostritz. Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal, Dr. Michael Schlitt, und der Mitorganisator des Friedenslaufes, Landrat a.D. Günter Vallentin (Ostritz), mit. Drudel 11 engagiert sich seit 25 Jahren als anerkannter Träger der Jugendhilfe. In zahlreichen Projekten – vom Jugendzentrum bis hin zur Ausstiegsberatung für Neonazis  – hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen Selbstkompetenz zu vermitteln und dabei Anreize zum Perspektivwechsel zu geben. Inzwischen kann das Team von Drudel 11 auf eine langjährige Erfahrung in den Bereichen der Gewalt- und Radikalisierungsprävention zurückblicken. Sebastian Jende vom Verein Drudel 11 dazu: „Mit großer Freude hat unser Verein diese tolle Nachricht von der Spende erhalten. Ein besonderer Dank geht an alle Spender und Läufer und natürlich an das IBZ St. Marienthal als Veranstalter sowie an die Verantwortlichen der Stadt Ostritz.“ Drudel 11 bietet Beratungen für Ausstiegswillige aus rechtsextremen Zusammenhängen an. Gemeinsam mit den Ausstiegwilligen wird in der vertraulichen Einzelberatung der bisherige, zumeist von Gewalterfahrungen, Vorurteilen und Hassideologien geprägte Lebensweg reflektiert. Dabei werden gemeinsam neue Lebensperspektiven für die Ausstiegswilligen erarbeitet. Sebastian Jende dazu weiter: „Die Struktur der rechtsextremen Szene hat oft zur Folge, dass sich Ausstiegswillige in einem eng gesponnenen Netz gefangen fühlen. Vor allem der hohe soziale Druck aus der Szene, bis hin zu Drohungen und Verfolgung, führt bei Ausstiegswilligen oftmals zu einem Gefühl der Ohnmacht. Ist aber die Ausstiegsmotivation gegeben, dann setzt unsere Beratung genau an diesem Punkt an und hilft den Aussteigern einen Ausweg zu finden und sich neu zu orientieren.“ Der andere Teil der Spenden wurde für das „Ostritzer Friedensfest“ zur Verfügung gestellt. Der „Ostritzer Friedenslauf“ im Oktober war auch eine Reaktion auf den am gleichen Tag im Ostritzer Hotel „Neißeblick“ stattgefundenen „Kampf der Nibelungen“. Zu dieser Kampfsportveranstaltung kamen zahlreiche Mitglieder der rechtsextremen Szene.Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende…

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