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Regulärer Fahrbetrieb bei der Waldeisenbahn

Weißwasser. Die Waldeisenbahn Muskau geht am kommenden Wochenende in den regulären Fahrbetrieb über. Für die Fahrten sind keine Negativtests notwendig.

Am vergangenen Donnerstag hat der Freistaat Sachsen eine neue Corona-Schutzverordnung veröffentlicht, wonach bei einer Inzidenz von unter 100 endlich wieder touristischer Bahnbetrieb erlaubt ist. Das bedeutet, dass die Waldeisenbahn Muskau ab kommendem Wochenende (19. und 20. Juni) endlich den Regelbetrieb nach Fahrplan aufnehmen kann. Auf Grund der niedrigen Corona-Zahlen entfällt die Testpflicht für alle Besucher und auch eine Reservierung ist nicht notwendig. Einem gemütlichen Ausflug durch die faszinierende Landschaft des Muskauer Faltenbogens steht somit nichts mehr im Wege.

Ab 10 Uhr startet der historische Dieselzug vom Bahnhof Weißwasser-Teichstraße in die Landschaftsparks von Kromlau und Bad Muskau. Zu dieser Jahreszeit laden die berühmten Parkanlagen mit voller Blütenpracht und saftigem Grün zum Entdecken ein. Im Rhododendron- und Azaleenpark in Kromlau kann die frisch restaurierte Rakotzbrücke mit dem vertrauten Spiegelbild wieder besichtigt werden.

Der genaue Fahrplan der Waldeisenbahn Muskau ist auch im Internet unter www.waldeisenbahn.de zu finden. Eine Anmeldung ist nur bei Gruppen ab 10 Personen notwendig. Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen können in den Zügen der über 125 Jahre alten Kleinbahn mitgenommen werden. Am Ausgangspunkt der Bahn in der Teichstraße ist auch wieder der Abenteuerspielplatz „Räuberbahnhof“ für die kleinen Besucher und für die großen die Terrassengaststätte geöffnet.

Auf der Schiene ist die Waldeisenbahn bereits seit 4. Juni. Zuerst waren aber nur Themenfahrten möglich.

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Glaubitz und Bärnsdorf mit Hilfe von oben

Glaubitz. Die Feuerwehren in Glaubitz und Bärnsorf haben kürzlich eine neue technische Ausstattung übernommen. Künftig können die Kameraden der Wehren auch Drohnen für die Klärung des Einsatzgeschehens aus der Luft einsetzen. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Radeburgs Bürgermeisterin Michaela Ritter, des Glaubitzer Bürgermeisters Lutz Thiemig sowie Kameraden der Feuerwehr Glaubitz in Bärnsdorf statt. Bei den technischen Daten ist die neue Drohne selbstredend moderner. Sie fliegt länger und weiter und kann auch bei Regen zum Einsatz kommen. Auch die eingebauten Kameras liefern weitaus bessere Bilder, wovon sich die Kameraden bei Testflügen überzeugen konnten. Einzig bei der Geschwindigkeit von rund 55 km/h nehmen sich beide Modelle nichts. Die Freude über die jeweils neue Drohne war gleichwohl bei den Kameraden der beiden Feuerwehren zu spüren, die das Treffen zum weiteren Erfahrungsaustausch nutzten. Drohnen an zwei Standorten im Landkreis bieten nicht nur die Sicherheit einer Rückfallebene, sondern da sie geografisch gut über den Landkreis verteilt sind auch schnellere Einsatzmöglichkeiten. Grundlage für die örtliche Zuordnung ist die Einhaltung der Hilfeleistungsfrist. Die Stationierung basiert auf dem Drohnenkonzept des Landkreises. So wird die in Bärnsdorf stationierte Drohne vorrangig für das Gebiet, das in etwa dem Altlandkreis Meißen entspricht, eingesetzt. Die Drohne in Glaubitz bedient vorrangig das Gebiet des Altlandkreises Riesa-Großenhain. Mit dem Einsatz von Drohnen zur Unterstützung der Feuerwehren hat sich der Landkreis Meißen seit 2016 beschäftigt, die erste Drohne wurde 2019 angeschafft. Mittlerweile sind mehr als 20 Kameraden in Bärnsdorf und Glaubitz für den Flug einer Drohne ausgebildet. 2020 waren über 60 Einsätze für die Drohnen zu verzeichnen, bei ganz unterschiedlichen Problemlagen – bei Waldbränden wie bei Gebäudebränden.Die Feuerwehren in Glaubitz und Bärnsorf haben kürzlich eine neue technische Ausstattung übernommen. Künftig können die Kameraden der Wehren auch Drohnen für die Klärung des Einsatzgeschehens aus der Luft einsetzen. Die Übergabe erfolgte im Beisein…

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