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Impfungen nötig: Katzen in Not braucht Hilfe

Weißwasser. Die gemeinnützige Organisation „Katzen in Not“ aus Weißwasser braucht Unterstützung. Mehrere kleine Kätzchen brauchen Impfungen. Doch die kosten.

Sie lagen im Wald, im Sommer in der prallen Sonne. Einfach weggeworfen. Oder sie wurden in einem Kuhstall gefunden, komplett beschmiert mit den Hinterlassenschaften der Kühe. „Katzen in Not“ ist gerade dabei, zehn Kätzchen aufzupäppeln, die in den vergangenen Wochen bei der Organisation aus Weißwasser abgegeben wurden. „In diesem Sommer wurden besonders viele Kitten abgegeben“, sagt die ehrenamtliche Helferin Linda Leß. Um die 30 dürften es gewesen sein. Viele konnten vermittelt werden und sind jetzt in einem liebevollen Zuhause. So beispielsweise drei Kätzchen, die eine Radfahrerin im Juni in Halbendorf fand.

Tiere leiden an Katzenschnupfen

Doch nicht alle Katzenbabys hatten dieses Glück. Einige kamen auch krank zu Katzen in Not. „Die Kitten leiden an Katzenschnupfen“, erklärt Linda Leß. Die Bezeichnung klingt zunächst eher harmlos, dahinter verbirgt sich aber schlicht ein Sammelbegriff für verschiedene Krankheiten bei Katzen. Auf Wikipedia wird das so erklärt:

Katzenschnupfen ist eine Sammelbezeichnung für ansteckende Erkrankungen der Atemwege und der Schleimhäute des Kopfes bei Katzen. Synonym verwendet werden die Bezeichnungen infektiöse Katzenrhinitis, Katzenpneumonitis und Rhinotracheitis infectiosa felis. Es handelt sich hierbei also um einen Symptomkomplex, der durch unterschiedliche Erreger hervorgerufen wird. Er betrifft Nase, Maulhöhle und Augen. Beteiligte Erreger sind verschiedene Viren (Herpes- und Caliciviren) und Bakterien (Chlamydien, Bordetellen und Mykoplasmen).

Die Erreger können dabei parallel auftreten und sich gegenseitig begünstigen. Das dürfte auch bei Katzen in Not passiert sein. Teilweise steckten sich die Katzen dort gegenseitig an, weil zunächst nicht genug Platz da war, um die vielen jungen Tiere getrennt voneinander zu pflegen. Inzwischen wurde aber umgebaut, so dass kranke Tiere jetzt einzeln untergebracht werden können.

Organisation hofft auf Spenden

„Wir sind jetzt dabei, die kranken Tiere soweit aufzupäppeln, dass wir sie impfen lassen können“, so die ehrenamtliche Helferin. Doch das allein kostet 500 Euro, die kosten für die nötigen Medikamente sind da noch gar nicht eingerechnet. Viel Geld für Katzen in Not. Deswegen hofft die Organisation auf Spenden. Sachspenden in Form von Futter und Leckerlies, Desinfektionsmittel, Spielzeug etc. seien ebenfalls hilfreich, am wichtigsten seien aber im Moment die Behandlungen, so Linda Leß.

Spenden kann man über ein Spendenkonto. Die Spenden können nach telefonischer Absprache aber auch abgeholt werden. Natürlich gibt’s auf Wunsch eine Spendenquittung.

So können Sie spenden:

Spendenkonto:
Kreativ-Gemeinschaft Lausitz e.V.
IBAN: DE21 8559 1000 4524 2867 13
VR-Bank Niederschlesien e.G.
Verwendungszweck: Katzen in Not

PayPal: kin@lausitzcontest.de

Telefonnummer zur Absprache Spendenabholung:  01575/1113342

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Kommentar von Andreas
Im Mai fragte ich telefonisch bei Frau Lange, von "Katzen in Not" in WSW nach einem jungen Kater zur Vermittlung. Aus mir unbekannten Gründen erklärte mir Frau Lange gleich pauschal, dass sie für mich kein Tier hätte. Genauer gesagt: keine Kuschelkatzen, sondern nur unzähmbare Wildlinge. Da Frau Lange mich genauso wenig kennt, wie ich sie, fand ich diese generelle Absage schon seltsam.