Carola Pönisch

Zoo Dresden: Drillinge bei den Schnurrbartäffchen

So klein sie sind, so lang ist ihr Name: Kaiserschnurrbarttamarine. Sie gehören zur der Familie der Krallenaffen und verdanken ihren langen Namen ihrem großen Schnurrbart.

Die kleinen Äffchen (ein Mädchen, ein Junge, eines noch nicht erkannt) bringen normalerweise zwei Jungtiere zur Welt, die hauptsächlich vom Vater getragen werden, während sich die Mutter ausschließlich ums Säugen kümmert. »Drillingsgeburten gibt es bei dieser Primatenart sehr selten, da die gleichzeitige Versorgung von drei Jungtieren schwierig ist und meist mit dem Tod eines der Kleinen endet«, weiß der Zoologische Leiter Dr. Wolfgang Ludwig.

Umso größer war die Freude der Zoomitarbeiter über die Drillingsgeburt. Bereits am 17. November kamen die drei Babyaffen zur Welt, ihre Aufzucht verlief in den ersten vier Wochen komplikationsfrei. Eines der Jungtiere verletzte sich dann allerdings am Arm, weshalb es für zwei Wochen in die Handaufzucht genommen wurde.

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