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Zimmis Einwurf – Märchen wurde wahr

Dresden. Das ging aber schnell. Mit der ausverkauften Ballspielhalle in Dresden. Am Sonntag gegen Eisenach war es so weit. Knackevoll, Stehplätze wurden verkauft, die Stimmung war prächtig. Mal so ganz nebenbei.

Dresden war schon immer eine Sportstadt. Leistungen zogen regelmäßig die Massen an. Am Silvesterabend 1949 strömten 22.000 Zuschauer ins Heinz-Steyer-Stadion, um die deutsche Tiefstrahler Premiere mit 24.000 Watt zu erleben. Vier Monate später waren es 60.000 beim legendären Spiel um die DDR-Fußballmeisterschaft zwischen Friedrichstadt und Zwickau. Immer und immer wieder bastelte die Politik daran, Dresden von der Fußballbühne verschwinden zu lassen. Als Dynamo Meister und Pokalsieger wurde, musste die Truppe ab dem 15. Dezember 1954 in Dresden trainieren und für Berlin spielen. Schöne Bescherung.

Dresden rappelte sich immer wieder hoch. Auch als 1970 das Eishockeyspielen verboten wurde. Ja, von Herrn Ewald verboten. Als 2006 das Sommermärchen in ganz Deutschland gespielt wurde, auch Fußball-Weltmeisterschaft genannt, wurde Elbflorenz einfach abgehängt. Es gab nicht einmal ein Public Viewing. Dresden sollte halt eine schöne, leise Residenzstadt sein. Sport ist einfach zu laut. Ein Glück, dass inzwischen wenigstens Privatinitiativen zugelassen sind. Danke dem Unternehmer Uwe Saegeling für seine Vision, eine Halle zu bauen. Dresden kann damit sehr gut leben.

Ihr Gert Zimmermann

Wer Zimmis Grätsche noch nicht kennt, sollte mal >>HIER<< schauen. 

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Lausitzer Neiße: Arbeiten in Hagenwerder starten

Hagenwerder. /In Hagenwerder werden seit Montag an der Lausitzer Neiße Hochwasserschäden beseitigt. Uferabbrüche werden repariert und Anlandungen entfernt. Dadurch wird das hydraulische Abflussprofil des Flusses verbessert. Die Arbeiten finden nur im Bermen- und Böschungsbereich statt und nicht am Deich. Sie sollen im September abgeschlossen sein und kosten rund 350000 Euro. Finanziert wird dies aus Landes- und Bundesmitteln. Die Hochwasser der vergangenen Jahre haben auf den Hochwasserbermen viele Sedimente abgelagert. Dadurch ist der Flussquerschnitt eingeengt, was die Hochwassergefahr verschärft. Damit das Wasser wieder besser abfließen kann, werden die Ablagerungen entfernt. Die Berme wird dadurch zudem für die nötigen Unterhaltungsarbeiten befahrbar. Auf einer Länge von 335 Metern werden die Befestigungen der Böschungen und des Böschungsfußes instand gesetzt. Dafür werden Fußsteine und Wasserbausteine geschüttet und nach Abschluss der Arbeiten begrünt. Die Arbeiten an der Lausitzer Neiße sind mit den zuständigen Umwelt-, Naturschutz- und Fischereibehörden sowie mit der Ständigen Deutsch-Polnischen Grenzkommission abgestimmt. Baumfällungen waren für dieses Projekt nicht nötig. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Friedensstraße. Dort ist aufgrund des Baustellenverkehrs mit einem erhöhten Lärmpegel zu rechnen. Wir bitten um Verständnis./In Hagenwerder werden seit Montag an der Lausitzer Neiße Hochwasserschäden beseitigt. Uferabbrüche werden repariert und Anlandungen entfernt. Dadurch wird das hydraulische Abflussprofil des Flusses verbessert. Die Arbeiten finden nur im Bermen- und…

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