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Zimmis Einwurf – Analyse ja, aber doch nicht so schnell!

Schau mal einer an. Für Fußball interessieren sich die Menschen auch, wenn Deutschland raus ist. Das ist die erste Erkenntnis der Wochen nach der Blamage in Russland. Was nichts anderes heißt, als dass Old Germany doch nicht der Nabel der Fußballwelt ist. Die zweite Erkenntnis: Frankreich ist noch lange nicht am Ende des Weges. Diese junge Truppe hat nun nicht gerade den begeisterten Fußball der Brasilianer vor 40, 50 Jahren vorgeführt. Aber das Spiel um den Erfolg war so etwas von effektiv, dass ihr Trainer durchaus zum Feldherr geworden ist. Seine wissbegierigen Schüler haben Taktik vor Schönheit gepaukt und wussten in jeder Minute des Turniers, was sie gerade zu tun hatten. Gut, auch die Floskel vom Champagner-Fußball darf nicht angewendet werden. Die dritte Erkenntnis: Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, den bestrafen die Ergebnisse auf dem Platz. Aber gnadenlos. Die deutschen Kicker haben es wahrscheinlich immer noch nicht kapiert, dass sie mit ihrem Altherren-Ballbesitz-Fußball aber so etwas von Hinterherlaufen.

Und genau dass soll sich natürlich schon morgen ändern. Schließlich ist Deutschland eine Fußball-Nation. Ob allerdings am 4. Advent in vier Jahren Deutschland wieder im Finale steht, dürfte die Gewinnfrage in den nächsten Monaten sein. Die Geistesblitze aus Richtung Frankfurt gibt es nicht. Erst mal eine Analyse. Mir wird gerade schlecht.

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" von und mit Gert Zimmermann gibt's >>HIER<<

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Parkhotel: Bleiglasfenster werden restauriert

Dresden. Als die elf Bleiglasfenster im Herbst letzten Jahres bei Umbauarbeiten im Parkhotel Dresden entdeckt wurden, war Hoteleigentümer Jens Hewaldschnell klar: Hier verbirgt sich eine kleine Kostbarkeit, die unbedingt erhalten werden muss. Jetzt sind die elf Flügelfenster mit insgesamt 44 Bleiverglasungen, die seit den 1980er Jahren hinter einer Trockenbauwand im Blauen Salon verschunden waren, zum Restaurieren in der Glaswerkstatt Körner auf der Tharandter Straße. „Früher habe ich als Jugendlicher im Parkhotel getanzt und gefeiert. Jetzt hat mich meine Arbeit wieder ins Parkhotel zurückgebracht", freut sich Glasermeister Thomas Körner. Er und sein Team reinigen derzeit die Glasscheiben, ersetzen kaputte Glasteile, richten Wölbungen und verkleben Risse. Zur Stabilisierung werden teilweise auch Windeisen an die Fenster angebracht.Ende Januar sollen die Arbeiten beendet sein, dann kehren die Flügelfenster wieder zurück ins Parkhotel, wo Jens Hewald  sie wieder im Blauen Salon sichtbar anbringen wird. Die Glasbilder mit Silberlotmalerei sind der Zeit des Art Déco und Belle Époque zuzuordnen. Die Kunstwerke zeigen unter anderem den Weißen Hirsch, den Dresdner Zwinger und das Schloss Pillnitz. "Unsere Recherche hat ergeben, dass die Fenster der bekannten Firma Urban aus Dresden zuzuordnen sind. Die Kunstwerke stammen von Professor Josef Goller, einem bedeutenden Glasmaler und Lehrer an der Kunsthochschule von Dresden. Schätzungsweise entstanden die Bilder zwischen 1915 und 1920", sagt Glasermeister Körner. Als die elf Bleiglasfenster im Herbst letzten Jahres bei Umbauarbeiten im Parkhotel Dresden entdeckt wurden, war Hoteleigentümer Jens Hewaldschnell klar: Hier…

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