Carola Pönisch

Vor 100 Jahren: Erstes Studententwerk gründet sich

Eine Einrichtung zur Selbsthilfe, in der Studenten, Hochschullehrer und Bürger der Stadt zusammenarbeiteten, um gegen bestehende Zustände wie Hunger, fehlende Unterkünfte und Lehrmittel anzukämpfen – das war das Ziel der Hochschul-Wirtschafts-Genossenschaft Dresden, die am 4. Dezember 1919 gegründet wurde und aus der später das erste Studentenwerk Deutschlands hervorging.

Heute beschäftigt das Studentenwerk Dresden über 600 Mitarbeiter, die wiederum rund 43.000 Studenten an acht Hochschulen in Dresden, Zittau und Görlitz beraten. Zum Studentenwerk zählen außerdem 23 Mensen und Cafeterias, wo täglich 18.000 Essen ausgegeben werden. Es gibt 6.700 Wohnheimplätze in 41 Wohnheimen, Studentenclubs und zwei Kitas und Kinderkurzzeitbetreuung für 262 Kinder von studierenden Eltern. Auch auch Rechts- und Sozialberatung sowie eine Psychosoziale Beratungsstelle können die Studenten heute zurückgreifen.

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Zoo bekommt neues Flamingohaus

Dresden. Eines der Wahrzeichen im Zoo Dresden sind die leuchten korallenroten und nicht zu überhörenden Flamingos. 68 erwachsene Kuba-Flamingos leben derzeit im Zoo plus sechs Jungvögel, denn derzeit ist bei den langbeinigen Stelzenvögeln gerade Brutsaison und viele Eier warten in den Bruthügeln noch darauf ausgebrütet zu werden. Ende September wird die gesamte Flamingoschar in eine neue Anlage umziehen. Die entsteht derzeit am ehemaligen Wasservogelteich und wird begehbar sein. Insgesamt 1.550 Quadratmeter stehen den Vögeln dann zur Verfügung. Allein die Wasserflächen der Anlage betragen rund 800 Quadratmeter. In der Mitte der Wasserlandschaft entstehen eine große Brutinsel, die den Tieren viel Sonne und noch bessere Brutbedingungen bietet, und  ein separater Futterteich. Der vorhandene Baumbestand wird erhalten und mittels einer an Pylonen und Stahlseilen abgespannten Netzkonstruktion Teil der neuen Anlage. Die Besucher können die Anlage betreten und über drei Brücken und eine Holzplattform die Tiere beobachten. Der Zugang zur Voliere ist über Schleusen vom Streichelgehege und von der Aravoliere aus geplant. Neben den Kuba-Flamingos werden zwei weitere Tierarten – die Rosalöffler und die Roten Sichler – mit in die neue große Voliere ziehen. Für alle Tiere wird es ein etwa 130 Quadratmeter großes gemeinsames Winterhaus geben, ausgestattet mit einem unebenen Gummifußboden, der dank Erhöhungen und Vertiefungen Lehm, Sand und Matsch nachempfinden soll. Der Neubau soll im September fertig sein und rund 1,6 Millionen Euro kosten. Das Areal, auf dem sich jetzt noch das alte Flamingo-Glashaus und der Teich befinden, wird für den Bau des neuen Orang-Utan-Hauses benötigt.Eines der Wahrzeichen im Zoo Dresden sind die leuchten korallenroten und nicht zu überhörenden Flamingos. 68 erwachsene Kuba-Flamingos leben derzeit im Zoo plus sechs Jungvögel, denn derzeit ist bei den langbeinigen Stelzenvögeln gerade Brutsaison…

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