Carola Pönisch 1 Kommentar

Uhr, Buch und Lotterie: Alles für den Fernsehturm

 Der Dresdner Fernsehturmverein und die Freien Wähler regten jetzt bei einer Diskussion über die Zukunft des Fernsehturms Ideen an, wie die Dresdner bei der Finanzierung des Turmprojekts einbezogen werden könnten. So könnte die Zwingerlotterie zu einer Fernsehtum-Lotterie umgewandelt werden. Außerdem könnte es wie bei der Frauenkirche eine Turm-Armbanduhr geben. Weiterhin sollen per Wettbewerbsaufruf die schönsten Fernsehturmerlebnisse gesammelt und in einem Buch veröffentlicht werden. «Der Fernsehturm war und ist ein Identifikationsobjekt und wohl einer der schönsten Fernsehtürme Deutschlands. Er macht Dresden wieder komplett. Das ist ein Buch wert", argumentiert FW-Kandidatin Susanne Dagen.

Fernsehturmverein und Freie Wähler favorisieren nach wie vor die große Lösung mit einem Wissenschaftspark (Televersum), der die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Turms langfristig sichern soll.

Der Bund stellt 12,8 Millionen Euro für die Wiedereröffnung des Fernsehturm-Café bereit, die städtische Tochter Stesad legte jetzt ein Konzept dazu vor. So sollen neben einem Café auch Übernachtungsmöglichkeiten im Turm angeboten werden.

Eine zeitliche Schiene der Umsetzung gibt es noch nicht. Eberhard Mittag, Vorsitzendes des Fernsehturm e.V. forderte die Stadt auf, den Sanierungszeitraum nicht auf vier Jahre zu planen wie die damalige Bauzeit für den Turm insgesamt. Das könne keiner verstehen. Der Turm sei intakt und könne schnell wieder geöffnet werden. Alleinig das Thema Brandschutz sei schnell vorab zu lösen. Zur Planung von Hotelzimmern müssten damit verbundene Auflagen und längere Diskussionsrunden bedacht werden. „Wir wollen mit dem Fernsehturm keine Baumaßnahme wie der neue Flughafen Berlin, der offenbar nie fertig wird,“ sagt Mittag. Fördermittel müssten schnell abgerufen werden.

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Kommentar von SchusterA
Kleiner Tip für den Souvenirshop: in den 70er Jahren gab es einen Fernsehturm-Kugelschreiber als kleines "Modell" - dies war sehr begehrt!

Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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