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Pfand gespendet, Hütte gebaut

Dresden. Was Edeka Scheller und das Zschonergrundbad verbindet.

In diesem Sommer kann die Sonne ruhig vom Himmel knallen – im Zschonergrundbad gibt‘s ein lauschiges Plätzchen mehr.

Pünktlich zum Start in die neue Saison übergab Uwe Riedel (Atelier Holz & Spiel) dem Verein NaturKulturBad Zschonergrund e.V. eine schicke neue Sitzgruppe. Finanziert wurde der »Unterschlupf« mit einer genialen Idee: Pfandspende. »Wir sind immer offen für neue Ideen, zumal wenn sie so lokal sind, und so haben wir beschlossen, dieses Vorhaben zu unterstützen«, sagt Scheller. Deshalb wurden die Kunden des Einkaufsmarktes gefragt, ob sie ihren Pfand für eine neue Sitzgarnitur im nahen Bad spenden würden. »Die Resonanz war super, wir haben auf diese Weise 1.500 Euro bekommen und selbst noch einmal 500 Euro draufgelegt.«

Das idyllische Freibad startete am 5. Mai in seine vierte Saison. Im Schnitt besuchen rund 15.000 Besucher jährlich das komplett umgebaute Naturbad, in dem das Wasser nicht mit Chemie, sondern ausschließlich mittels Pflanzenkläranlage gereinigt wird.

Das Bad verfügt über viel Liegefläche, einen attraktiven Spielplatz für Kinder, ein Bistro und einen interessanten Kräutergarten mit einem grünen »Kräuterklassenzimmer« für Kitagruppen und Schulklassen. Das Klassenzimmer war einst eines von fünf Kabinenhäusern mit je 40 Umkleidekabinen. Die Häuschen stehen unter Denkmalschutz, ein weiteres konnte 2016/17 saniert werden. »Wer will, kann sich hier als Dauernutzer einmieten«, wirbt Vereinsvorsitzende Astrid Hupka.

Ein neues Projekt, das wie alles andere mit Spenden finanziert werden soll, heißt »Treppe«. Die 70 Stufen hinab zum kühlen Nass sind in die Jahre gekommen.

Tipp: Badfest 9. Juni

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43-Jähriger lauert Frau auf – Nachbar kommt zu Hilfe

Görlitz. In der Nacht zu Donnerstag hat die Polizei in Görlitz einen 43-jährigen Mann vorläufig festgenommen. Er soll zuvor im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Löbauer Straße in Görlitz einer Frau aufgelauert, sie mit einem Messer bedroht und ihr die Hose heruntergezogen haben. Die 33-Jährige rief um Hilfe. Ein 46-jähriger Hausbewohner hörte die Schreie und griff ein. In einer Auseinandersetzung mit dem Täter erlitt der Zeuge leichte Schnittverletzungen an den Händen. Auch eine Scheibe der Haustür ging zu Bruch. Der Angreifer flüchtete. Alle verfügbaren Streifen des örtlichen Reviers, des Einsatzzuges der Polizeidirektion sowie der Bundespolizei suchten im Stadtgebiet nach dem Mann. Anhand einer guten Personenbeschreibung ergriffen Beamte den Täter wenig später an der Bahnhofstraße und nahmen ihn vorläufig fest. Es handelte sich um einen 43-jährigen Syrer. Ein Atemalkoholtest bei dem Asylsuchenden ergab einen Wert von umgerechnet 1,46 Promille. Da auch er bei dem Handgemenge mit dem helfenden Zeugen leichte Verletzungen davongetragen hatte, wurde der Mann unter Bewachung der Polizei in einem Krankenhaus behandelt. Bei einer Suche im Umfeld des Tatortes fanden Polizisten die Tatwaffe und stellten sie sicher. Im Verlauf des Tages werden Kriminaltechniker den Ort des Geschehens genau untersuchen. Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Görlitz.In der Nacht zu Donnerstag hat die Polizei in Görlitz einen 43-jährigen Mann vorläufig festgenommen. Er soll zuvor im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Löbauer Straße in Görlitz einer Frau aufgelauert, sie mit einem Messer bedroht und ihr…

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