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Neuzugang bei den Dresdner Eislöwen

Dresden. Die Eislöwen haben Youngster Tom Knobloch verpflichtet.

Der 19-Jährige stand seit der Saison 2014/2015 bei den Eisbären Berlin unter Vertrag und war zuletzt in der DNL aktiv. Erste Eishockey-Erfahrungen sammelte der gebürtige Henningsdorfer bei den Jungadlern Mannheim.

Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: "Mit Tom Knobloch konnten wir einen Spieler für die Dresdner Eislöwen gewinnen, der jede Menge Potenzial mitbringt und bei uns die ersten Schritte im Profieishockey machen wird. Ich hatte selbst schon die Möglichkeit als Trainer bei der U-Nationalmannschaft mit ihm zusammenzuarbeiten und bin absolut von seinen Fähigkeiten überzeugt. Tom ist ein harter Arbeiter und unangenehmer Gegenspieler, der viel Energie ins Spiel bringt und dorthin geht, wo es weh tut."

Tom Knobloch: "Es ist eine große Ehre für mich, eine Chance in der DEL2 zu bekommen. Ich werde mein Bestes geben und freue mich auf die neue Herausforderung in Dresden. Besonders freut es mich, wieder mit Jochen Molling zu arbeiten, den ich schon in der U-Nationalmannschaft als Trainer kennen lernen durfte." (pm)

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Eggerts Ostwind – Queres Querdenken

Sachsen. In den 1990ern, kurz nach der deutschen Wiedervereinigung, konnte es einem schnell passieren, als undankbarer DDR-Betonkopf einsortiert zu werden, wenn man Kritik am Weg ins neue Deutschland äußerte. Dem Schriftsteller Stefan Heym beispielsweise erging das so. Ihm, dem einst von den Nazis vertriebenen Juden, der bis dato als allseits anerkannter Kritiker der realsozialistischen Verhältnisse galt, drehten 1994 Unionsparlamentarier 20 Minuten lang verachtungsvoll den Rücken zu, als er, nun PDS-Abgeordneter und Alterspräsident, den 13. Bundestag eröffnete. Eine peinliche Szene. Klar wurde schon damals: Mit der gepriesenen Debattenkultur ist es hierzulande nicht weit her. Und das gilt bis heute: Da sieht sich beinahe jeder, der die aktuelle »Flüchtlingspolitik« kritisiert, locker als »Rechter« oder gar als Rassist bezeichnet. Und kritisiert einer diese Kritik, dann wieder gilt er als mindestens törichter »Gutmensch«, wenn nicht als »Volksverräter«. Überprüfung von Argumenten auf Stichhaltigkeit? Fehlanzeige. Quer zu denken – das gilt zwar seit den alten Griechen als Tugend derer, die nach Wahrheit suchen. Aber derzeit ist wohl eher zustimmendes Nicken gefragt. Und wehe, es kommt uns wirklich mal ein Querdenker in die Quere. Ihr Hans EggertIn den 1990ern, kurz nach der deutschen Wiedervereinigung, konnte es einem schnell passieren, als undankbarer DDR-Betonkopf einsortiert zu werden, wenn man Kritik am Weg ins neue Deutschland äußerte. Dem Schriftsteller Stefan Heym beispielsweise…

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