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Grünes Gewölbe: Jetzt sind die Videoexperten dran

Dresden. Neues vom Kunstraub aus dem Grünen Gewölbe: Die Polizei hat den Tatablauf nachgestellt, Experten versuchen das Überwachungsvideo aufzubessern und die Hinweise aus der Bevölkerung werden immer mehr.

Staatsanwaltschaft und Polizei haben am Montag (2. Dezember) den Ablauf des Einbruchs in das Historische Grüne Gewölbe nachgestellt. Zur gleichen Uhrzeit wie am Tattag überwanden Fahnder die äußere Sicherung, um bis an das Fenster zu gelangen. Gleichzeitig prüften Staatsanwaltschaft und Polizei die Abläufe in der Sicherheitszentrale sowie die technischen Abläufe innerhalb des Museums bei dem nachgestellten Einbruch.

Für die Aufklärung des Falles nutzt die Sonderkommission auch externen Sachverstand der Hochschule Mittweida. Experten sollen insbesondere das umfangreiche Videomaterial analysieren und durch technische Lösungen dessen Qualität verbessern. Davon erhoffen sich die Ermittler neue Fahndungsansätze.

Der am 1. Dezember erfolgte Fahndungsaufruf innerhalb der Sendung »Kripo Live« erbrachte weitere Hinweise. Bislang sind insgesamt 516 Hinweise eingegangen, davon 160 über das geschaltete Hinweisportal.

»Neue Hinweise können mitunter eine sehr schnelle Reaktion der Ermittler erfordern. Plötzliche Exekutivmaßnahmen wie Durchsuchungen und Vernehmungen sind daher jederzeit möglich. Die Ermittlungen sind allerdings inzwischen in einem Stadium, dass die Veröffentlichung einzelner Ermittlungsmaßnahmen den Erfolg des gesamten Verfahrens gefährden könnte. Aus diesem Grund sind genauere Angaben zu erfolgten oder aktuell geplanten Exekutivmaßnahmen derzeit nicht möglich. Bislang besteht kein dringender Tatverdacht gegen eine konkrete Person. Die Ermittlungen dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen", sagten der Leitende Oberstaatsanwalt Klaus Rövekamp und Polizeipräsident Jörg Kubiessa.

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