gb

Erstes digitales DEL2-Fanbeauftragten-Treffen

Dresden. Fanbeauftragten-Sprecher gewählt

Seit einigen Jahren gibt es in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) Fanbeauftragte und Fanbeauftragten-Sprecher. Sie sind ein Bindeglied zwischen den Fans, Clubs und der Ligagesellschaft. Die Anforderungen an diese Tätigkeit sind sehr komplex. Soziale Kompetenz, Lernbereitschaft, kompromissbereites Handeln, Teamfähigkeit, eine loyale sowie vertrauensbasierende Haltung und rhetorische Fähigkeiten sind die Grundvoraussetzungen, die ein Fanbeauftragter mitbringen muss.

Am Samstagvormittag (6. Mai) kamen die Fanbeauftragten via Videokonferenz zusammen. Normalerweise treffen sich alle einmal im Jahr an einem anderen Standort, doch in Corona-Zeiten wurde sich für den virtuellen Raum entschieden.

In den dreieinhalb Stunden wurde die vergangene Saison ausgewertet und mit ersten Vorbereitungen für die neue Spielzeit begonnen. Ein Schwerpunkt war die Aufarbeitung der Vorfälle im Fanbereich, die sich in der vergangenen Saison ereignet hatten. Von Seiten der DEL2 fasste Geschäftsführer René Rudorisch das letzte Jahr nochmals zusammen und gab einen Ausblick auf die aktuellen Themen der kommenden Saison.

Weitere Punkte bezogen sich auf die Zusammenarbeit untereinander, auf die aktuelle Situation rund um die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen im Eishockey sowie auf den Saisonstart.

Bei der virtuellen Zusammenkunft waren auch die Vertreter der DEB- und DEL-Fanbeauftragten anwesend, welche aus ihren Bereichen berichteten und die Diskussion unterstützten.

Während des Meetings wurden zudem die zwei Fanbeauftragten-Sprecher gewählt. Mit Lars Stohmann aus Dresden wurde einstimmig als neuer Fanbeauftragten-Sprecher für zwei Jahre gewählt. Zudem haben sich die Beteiligten einstimmig entschieden, dass Stefan Seng aus Frankfurt für ein weiteres Jahr im Amt bleibt. Zukünftig soll es eine Rotation bei den Sprechern geben, damit auch andere die Chance haben mitzuwirken. Dies bedeutet, dass in Zukunft jährlich eine Stelle zur Wahl steht.

Lars Stohmann: „Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, neben den Interessen der Fans am eigenen Standort auch die Interessen aller Eishockey-Begeisterten der zweiten Liga zu vertreten. Ich sehe an vielen unterschiedlichen Stellen Potential die Fanarbeit auszubauen und vor allem die Außendarstellung und die Vernetzung in Richtung DEL und DEB zu verbessern – das werden wir gemeinsam angehen.“

Stefan Seng: „Unsere jährlichen Treffen sind zu einem wichtigen Eckpfeiler für die Zusammenarbeit und Planungen geworden. Auch auf virtueller Ebene war das Meeting konstruktiv und erfolgreich. Wir freuen uns auf die neue Saison.“

Die Ligagesellschaft dankt dem scheidenden Fanbeauftragten-Sprecher Mark Haberer aus Ravensburg für seinen Einsatz und Engagement in den letzten Jahren.

(pm/DEL2)

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Kreis Görlitz: Neuer Busfahrplan verschoben

Görlitz. Der Kreis Görlitz hat die Einführung des neu getakteten Busnetzes im nördlichen Teil des Landkreises um ein Jahr verschoben. Eigentlich sollte der neue Busfahrplan, in dem auch der Schülerverkehr integriert ist, zum 1. Januar 2022 starten. Jetzt wird der 1. Januar 2023 angepeilt. Die Kreisverwaltung nennt als Grund für die Verschiebung, dass die Genehmigung seitens des Landesamts für Straßenbau und Verkehr (LASuV) nicht rechtzeitig kommt. Wegen dieser Verzögerung im Genehmigungsverfahren müsse der Landkreis die „Notbremse“ ziehen. Kritik an dem neuen Busfahrplan gibt es schon länger. Eltern aus vielen Kommunen hatten sich zu Wort gemeldet und die Pläne für den Schülerverkehr mit langen Wartezeiten und Umstiegen kritisiert. „Trotz vorheriger Abstimmung mit den von den Änderungen betroffenen Städten, Gemeinden und Schulen gab es im Rahmen des Genehmigungsverfahrens eine Vielzahl von Einwendungen der kommunalen Ebene zu dem geplanten Netz. Die zumeist kleinen und insgesamt lösbaren Problemlagen werden in den nächsten Monaten geklärt“, teilt die Kreisverwaltung dazu mit. Dass der neue Busfahrplan erst durch die Probleme im Genehmigungsverfahren verschoben wird, nimmt Die Linke als Anlass zur Kritik. „Wir freuen uns, dass die Wünsche der Eltern Gehör gefunden haben und die Probleme bei der Umstellung des Schüler*innentransportes im nördlichen Landkreis nun erst geklärt werden und dann die Umstellung erfolgt. Das dies nicht durch Einsicht, sondern erst durch die faktische Nichteinführbarkeit wegen Genehmigungsverfahren passiert und bis zur letzten Minute der Landrat an der Einführung festhalten wollte, ist ein bitterer Beigeschmack ändert aber nichts daran, dass der Erfolg der Elterninitiativen zeigt, dass Beteiligung und die Suche nach Lösungen mit den direkt Betroffenen, immer besser ist“, heißt es in einer Mitteilung der Kreistagfraktion. Welcher Fahrplan gilt ab Januar 2022? Trotz Verschiebung des neuen Bustaktes müssen ÖPNV und Schülerverkehr natürlich auch 2022 sichergestellt werden. Deswegen wird der Fahrplan aus dem Jahr 2021 weitergefahren. Zudem werden die Verbindungen mit dem Landkreis Bautzen überprüft und Linienführungen und Anschlüsse angepasst, damit ab 3. Januar alle Schülerinnern und Schüler auf den bereits miteinander vereinbarten Wegen in die Schule kommen. Dabei können temporäre Änderungen im Minutenbereich entstehen. Größere Korrekturen am Fahrplan sind dann erst nach den Winterferien möglich.Der Kreis Görlitz hat die Einführung des neu getakteten Busnetzes im nördlichen Teil des Landkreises um ein Jahr verschoben. Eigentlich sollte der neue Busfahrplan, in dem auch der Schülerverkehr integriert ist, zum 1. Januar 2022 starten. Jetzt wird…

weiterlesen