gb

Das Thema „Pflege“ geht uns alle an

Dresden. WochenKurier initiiert 1. Pflegemesse Dresden – Startschuss für Premiere am 3. und 4. September ist gefallen

Ein Unfall, eine Krankheit – und plötzlich wird der Angehörige zum Pflegefall. Wer hilft dann weiter? Was ist zu beachten? Darüber informiert am 3. und 4. September 2016 die 1. Pflegemesse Dresden – initiiert vom WochenKurier Lokalverlag und von der Agentur OVWA organisiert.

Wer gerade mitten im Leben steht, sorgt sich meist nicht um dieses „Was wäre, wenn...". Doch ein plötzlicher Unfall oder die Folgen einer Krankheit reichen, um sich binnen kürzester Zeit mit dem Thema „Pflege" konfrontiert zu sehen – ganz unabhängig vom Alter der Pflegebedürftigen.

Informationen rund um diese stetig wachsende und an Bedeutung gewinnende Branche wird am 3. und 4. September erstmals die Pflegemesse Dresden geben. So sind stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen und Dienstleister ebenso eingeladen, sich auf diesem regionalen Branchentreffpunkt zu präsentieren, wie Spezialausstatter, Anbieter von Pflegehilfsprodukten, EDV-Dienstleister, Berufsverbände
und Krankenkassen.

Steigende Bedeutung

„Mit den Themen Pflege und Betreuung, Bauen und Wohnen sowie Berufsaus- und -weiterbildung werden wir die Messe in drei Schwerpunkte gliedern", erzählt Veranstalter Hagen Alex von der Oberlausitzer Veranstaltungs- und Werbeagentur (OVWA). Durchweg gute Erfahrungen haben die Agentur als Veranstalter und der WochenKurier als Ideengeber der Pflegemesse in den vergangenen zwei Jahren schon mit der (ausgebuchten) Ostsächsischen Pflegemesse in Löbau gesammelt.

„Das Pflegethema hat unwahrscheinlich an Bedeutung gewonnen. Auch in und um Dresden gibt es zahlreiche Einrichtungen und Dienstleister, die in dieser Branche zu Hause sind. Gleichermaßen steigt die Nachfrage nach Informationen aus der Region zu den Angeboten und Möglichkeiten in Betreuung und Pflege", wissen die Veranstalter.

Lokales Umfeld

Gerade um diese lokale Bedeutung der Branche hervorzuheben, entschieden sich OVWA und WochenKurier, zusätzlich zur Pflegemesse in Löbau auch eine in der Landeshauptstadt durchzuführen. Im attraktiven Umfeld der Messe Dresden will die Pflegemesse am ersten Septemberwochenende über neue Produkte und Angebote informieren, die den Pflegebedürftigen, aber auch ihren Angehörigen ein Stück Lebensqualität bewahren. So stellen sich unter dem Aspekt der Pflege und Betreuung nicht nur Betriebe der stationären Alten- und Krankenpflege sowie Reha-Einrichtungen vor, sondern auch solche, die den Pflegebedürftigen ein möglichst langes Verbleiben im vertrauten Umfeld zu Hause ermöglichen. Darum geht es auch bei den Firmen, die sich auf Ausstattung und Einrichtung von altersgerechtem und barrierefreiem Wohnen spezialisiert haben oder moderne technische Hilfen präsentieren. In Vorführungen, Vorträgen und Diskussionen sollen den Besuchern Hintergrundinformationen und praktisches Wissen zum Thema vermittelt, aber auch die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch geboten werden. Dazu gehört auch, einen Blick auf die Berufsbilder in der Pflege zu werfen, um Schulabgänger oder Menschen, die sich beruflich neu orientieren möchten, für diese zukunftsträchtige Branche zu interessieren.

„Nicht nur, wer selbst gerade pflegebedürftige Angehörige betreut oder in der Pflege arbeitet, sollte sich den 3. und 4. September schon vormerken", so Hagen Alex. „Auch für Freunde, Nachbarn, Vermieter und andere Interessierte bietet die 1. Pflegemesse Dresden einen wissenswerten Einstieg ins Thema."

Anmeldung möglich

Damit das Portfolio der 1. Pflegemesse Dresden im September ebenso breitgefächert ist wie das des Oberlausitzer Vorreiters, können sich interessierte Aussteller seit dieser Woche für die Messe anmelden. Sie finden das Anmeldeformular sowie die Ausstellungsbedingungen im Internet unter www.pflegemesse-dresden.de. Dort sind zudem auch alle weiteren Informationen rund um die 1. Pflegemesse Dresden zu finden. K. Kunath

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Lausitzer Kunst im virtuellen Raum

Schwarzheide. Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz. Die Bandbreite reicht von Arbeiten aus den 1920er Jahren bis zu Werken einer jungen Lausitzer Künstlergeneration. Am Dienstag, 11. August 2020 laden das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH erneut zum virtuellen Rundgang durch die gemeinsame Ausstellung ein. Ab 17 Uhr öffnet sich für eine Stunde ein digitaler Raum mit ausgewählten Kunstwerken aus der Ausstellung. Auch die spontane Teilnahme an der Führung ist noch möglich. Wer mitmachen möchte, meldet sich bis zwei Stunden vor Beginn per E-Mail unter museum@osl-online.de an. Mit dem eigenen Smartphone oder Computer kann man sich dann bequem von Zuhause in den Rundgang einwählen. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Die Ausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt noch bis zum 25. Oktober 2020 an zwei Orten Kunstwerke, die seit der deutschen Wiedervereinigung Eingang in die Kunstsammlung Lausitz gefunden haben. Im Senftenberger Schloss und im Kulturhaus der BASF in Schwarzheide sind über einhundert Arbeiten von achtzig Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen. Die Kunstsammlung Lausitz im Senftenberger Schloss steht Besuchern in der Sommerzeit täglich von 10.30 bis 17.30 Uhr offen. Da der Ausstellungsort in Schwarzheide aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen noch nicht besucht werden kann, ist dieser digitalisiert worden. Als virtuelle Ausstellung ist er rund um die Uhr kostenfrei unter www.basf-schwarzheide.de erlebbar. Geführte digitale Ausstellungsrundgänge bieten das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH einmal im Monat an. Die nächsten Termine sind Dienstag, der 15.09.2020 und Freitag, der 16.10.2020, jeweils um 17 Uhr. Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz. Die Bandbreite reicht von Arbeiten aus den 1920er Jahren bis zu…

weiterlesen