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Chinesischer Pavillon wird eröffnet

Dresden. Der Chinesische Pavillon am Rand der Dresdner Heide ist ein Originalbauwerk und das einzige seiner Art in Deutschland.

In dieser Woche wird das einzigartige Gebäude feierlich für die Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Der sächsische Ministerpräsident ist Schirmherr des Wiederaufbaus und in dieser Woche zu Gast bei der Eröffnung.

„Seit 2007 sind fast eine Million Euro an privaten Spenden und staatlichen Fördermitteln in die Sanierung des Pavillons geflossen“, sagt Dr. Dieter Reinfried, Vorstand des Trägervereins. Etwa drei Viertel der Gebäudesubstanz sind fertig saniert. Mit Hilfe vieler Unterstützer, die Stiftungsbriefe im Wert von 300 bis 1.000 Euro erwarben, ist der jetzige Zustand erreicht wurden. Acht Jahre hat es dafür gedauert. Etwa 300.000 Euro fehlen laut Verein jetzt noch, um Restarbeiten am denkmalgeschützten Pavillon durchzuführen.

1911 wurde das Bauwerk im Rahmen der internationalen Hygieneausstellung errichtet und 1997 durch ein Feuer sowie später Vandalismus arg in Mitleidenschaft gezogen. Feuchtigkeit machte dem Mauerwerk zu schaffen.

Schon jetzt können private Personen oder Firmen den 130 Quadratmeter großen Raum für Veranstaltungen mieten. Dazu liegt von der Stadt eine Ausnahmegenehmigung vor, die zum Jahresende jedoch ausläuft. Denn für eine langfristige Betriebserlaubnis fehlen Eintragungen im Grundbuch und bauliche Voraussetzungen wie zum Beispiel bei der Zufahrt.

Wie es dauerhaft weiter geht, wird derzeit diskutiert. Die etwa 100 Vereinsmitglieder, unter ihnen auch chinesische Bürger, wollen später im Pavillon eigene Veranstaltungen und Vorträge durchführen, um unter anderem über die vielen partnerschaftlichen Beziehungen zu China zu informieren und diese weiter zu fördern. Auch eine gastronomische Nutzung des Pavillons ist im Gespräch, aber wohl noch etwas mehr als Zukunftsmusik.

Fotos: Pohl

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Gegen den Ärztemangel

Herzberg. Das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus und das Elbe-Elster-Klinikum werden zukünftig enger zusammenarbeiten. Eine entsprechende Erklärung haben beide Geschäftsführer unterzeichnet. »Unser gemeinsames Ziel ist es, unsere Patientinnen und Patienten zusammen noch besser zu versorgen«, so CTK-Geschäftsführer Dr. med. Götz Brodermann. Im medizinischen Bereich ist ein engerer Austausch zwischen den Ärzten der beiden Häuser geplant. So können beispielsweise Patientinnen und Patienten aus dem Elber-Elsterkreis, bei denen eine Krebserkrankung diagnostiziert wurde, zur Weiterbehandlung in die Strahlentherapie des CTK überwiesen werden. Auch komplexe kardiologische Eingriffe können hier erfolgen. Zudem sollen weitere Ressourcen gebündelt werden. Geprüft wird derzeit inwieweit in den Bereichen Labor, Mikrobiologie, Apotheke, Materialbeschaffung und Speisenversorgung eine Kooperation möglich ist. »Gerade im Hinblick auf die Entwicklung des CTK zur Universitätsmedizin ist eine Zusammenarbeit für uns attraktiv«, so Michael Neugebauer, Geschäftsführer des Elbe-Elster-Klinikums. »So könnten unsere Standorte in Finsterwalde, Herzberg und Elsterwerda beispielsweise als Lehrkrankenhäuser dienen und die Ausbildung von Fachärzten gemeinsam organisiert werden. Dadurch könnten wir dem Ärztemangel in der Region aktiv entgegenwirken.« Der Ausbau der Telemedizin zur Versorgung von Patientinnen und Patienten im ländlichen Raum ist ebenfalls geplant. Auf dem Weg zur Modellregion Lausitz ist die digitale Vernetzung von Krankenhäusern ein Schwerpunkt. Die Forschungstochter des CTK »Thiem-Research« baut derzeit ein Datenmigrationszentrum für Versorgung und Forschung auf. Das Elbe-Elster-Klinikum wird eines der ersten Mitstreiter in diesem Netzwerk sein. Das Zentrum soll den Kliniken eine breiten Datenbasis zur Verfügung stellen, um Erfahrungen bei Therapien unterschiedlichster Erkrankungen auszutauschen.Das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus und das Elbe-Elster-Klinikum werden zukünftig enger zusammenarbeiten. Eine entsprechende Erklärung haben beide Geschäftsführer unterzeichnet. »Unser gemeinsames Ziel ist es, unsere Patientinnen und Patienten zusammen…

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