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13. Neu­zu­gang für Dynamo Dresden

Die SG Dy­na­mo Dres­den hat Paul Will vom FC Bay­ern Mün­chen II für die Spiel­zeit 2020/21 ver­pflich­tet. Der de­fen­si­ve Mit­tel­feld­spie­ler un­ter­zeich­ne­te bei der SGD ei­nen Drei­jah­res­ver­trag bis zum 30. Juni 2023.

Über die Ab­lö­se­mo­da­li­tä­ten ha­ben bei­de Ver­ei­ne Still­schwei­gen ver­ein­bart. Der 21-Jäh­ri­ge, der in der ab­ge­lau­fe­nen Sai­son mit der zwei­ten Mann­schaft des FCB die Meis­ter­schaft in der 3. Liga fei­er­te, wird künf­tig mit der Rü­cken­num­mer 28 im Dy­na­mo-Tri­kot auf­lau­fen.

„Als phy­sisch ro­bus­ter de­fen­si­ver Mit­tel­feld­spie­ler zeich­net Paul vor al­lem sei­ne Fä­hig­keit aus, dem Spiel mit sei­nem star­ken lin­ken Fuß aus dem Zen­trum her­aus Struk­tur zu ver­lei­hen. In den Ge­sprä­chen wirk­te er sehr ziel­ori­en­tiert und hung­rig dar­auf, mit Dy­na­mo den nächs­ten Schritt zu ma­chen“, er­klär­te Sport­ge­schäfts­füh­rer Ralf Be­cker.

Paul Will hat den Me­di­zin­check im Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Dres­den er­folg­reich ab­sol­viert und ist am Frei­tag­abend be­reits zur Mann­schaft ins Trai­nings­la­ger in Heil­bad Hei­li­gen­stadt nach­ge­reist, wo er am Sams­tag zum ers­ten Mal ge­mein­sam mit sei­nen neu­en Team­kol­le­gen trai­nie­ren wird.

„Es ist für mich et­was ganz Be­son­de­res und ein un­heim­li­cher An­sporn, in den kom­men­den Jah­ren bei ei­nem so span­nen­den Ver­ein wie Dy­na­mo zu spie­len. Ich wer­de al­les dar­an­set­zen, mei­nen Teil zum Er­rei­chen der ehr­gei­zi­gen Zie­le bei­zu­tra­gen“, sag­te Paul Will nach­dem er im Vor­be­rei­tungs­camp im Eichs­feld ein­ge­trof­fen war.

Paul Will wur­de am 1. März 1999 im hes­si­schen Bie­den­kopf ge­bo­ren und kam über die Ju­gend­sta­tio­nen FV 09 Brei­den­bach, VfB Mar­burg und TSG Wies­eck im Jahr 2015 in die Nach­wuchs­schmie­de des 1. FC Kai­sers­lau­tern. 

2018 wech­sel­te er zur zwei­ten Mann­schaft des FC Bay­ern Mün­chen, mit der er in sei­ner De­büt­sai­son den Auf­stieg in die 3. Liga schaff­te und dort im Jahr dar­auf die Meis­ter­schaft hol­te. In ins­ge­samt 40 Ein­sät­zen ge­lan­gen dem zwei­kampf­star­ken Ball­ver­tei­ler für den FCB II ein Tref­fer und drei Vor­la­gen.

Zu­dem ab­sol­vier­te der 1,85 Me­ter gro­ße Sech­ser bis­her zwei Spie­le für die deut­sche U20-Na­tio­nal­mann­schaft.

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Raus aus dem Stillstand: Geisterfahrt für Giesl´a

Löbau. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde ein erstes Opfer der Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns. Alle geplanten Sonderfahrten der Frühjahrsaison, auch die Maschinenhaustage als eine der Haupteinnahmequellen des Vereins, mussten abgesagt werden. Die Zeit wurde genutzt, unter anderem ging die Lok zurück zur Garantiereparatur in das Meininger Dampflokwerk. Mit der Hoffnung auf die bereits geplante und gut gebuchte Herbst- und Adventsaison holten die Vereinsfreunde ihre „Giesl´a“ Mitte Oktober ein zweites Mal aus Meiningen zurück, die Wiederholung der Willkommenstour vom März war für das 3. Oktoberwochenende vorbereitet. Das Sonderzug-Wochenende „Willkommen 52 8141“ konnte am 17. und 18. Oktober 2020 gerade noch stattfinden, nach exakt 22 Jahren stand die Lok wieder unter Dampf bevor der zweite „Lokdown“ kam. Es musste das gesamte Herbst- und Adventsprogramm, bis hin zur beliebten Silvesterfahrt nach Dresden, komplett abgesagt werden. Wieder fielen alle Einnahmen für den Verein weg, die Betriebskosten sowie die erforderlichen Fahrzeugrücklagen für die Untersuchungen bleiben jedoch bestehen. Seit dem 19. Oktober 2020 steht die 52 8141 still und kalt im Löbauer Maschinenhaus.  Doch die Lok muss fahren, muss ihre Betriebstauglichkeit unter Beweis stellen. Aus diesem Grund haben sich die Eisenbahnfreunde entschlossen, eine Geisterfahrt mit Geistertickets in die Landeshauptstadt zu fahren. Giesl´a ist die letzte (betriebsfähige) ihrer Art Ihr Spitzname „Giesl´a“ geht auf eine technische Besonderheit zurück. Der österreichische Ingenieur Adolph Giesl-Gieslingen entwickelte 1951 eine, nach ihm benannte Saugzuganlage und bewirkte damit eine Leistungssteigerung verbunden mit Kohleersparnis. Die Deutsche Reichsbahn erwarb dieses Patent und stattete damit über 500 Lokomotiven aus. Auch die Reko-Lok 52 8141-5 war von 1968 bis 1981 mit einem Giesl-Ejektor ausgerüstet und ist heute in Deutschland die einzige betriebsfähige Dampflok mit dieser Saugzuganlage. Am 20. März startet der Geisterzug gegen 10 Uhr in Löbau zur Fahrt nach Dresden (Ziel ist der Hauptbahnhof) und zurück. Eine Mitfahrt im Zug ist leider ausgeschlossen. Jedoch werden sich viele Fotografen und Fans an einem regelspurigen Dampfzug nach mehr als vier Monaten Zwangspause erfreuen. Die symbolischen Geistertickets gibt es in mehreren Preisstufen und können online gebucht werden. Die Einnahmen dienen der Finanzierung der Bewegungsfahrt und weiterer Kosten. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde…

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