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Über 50.000 Kilometer für den Frieden unterwegs

Auch OB Klaus-Peter Hanke traft den Friedenswanderer auf dem Pirnaer Marktplatz. Foto: D. Förster

Auch OB Klaus-Peter Hanke traft den Friedenswanderer auf dem Pirnaer Marktplatz. Foto: D. Förster

Zu Fuß unterwegs für den Weltfrieden – der selbst ernannte Weltfriedenswanderer Stefan Horvath ist erneut in Pirna zu Gast: Seine Mission ist nichts Geringeres als der Weltfrieden. Mehrere Mal war der gebürtige Österreicher bereits in Pirna, nun zuletzt am 2. März. Vor 27 Jahren hat er seine Arbeit und Wohnung aufgegeben, wandert seitdem dafür kreuz und quer durch Europa. Am 13. Februar sei er in Dresden gewesen und hätte sich in Gedenken an die Opfer der Bombennacht am Ende des zweiten Weltkrieges in die Menschenkette eingereiht, jetzt führe ihn sein Weg gen Leipzig. Die Vision von einer vor allem friedlichen Welt hält den inzwischen 58-Jährigen nach wie vor auf den Beinen, die ihn schon weit über 50.000 Kilometer getragen haben. Mit zunehmendem Alter seien seine Tagesetappen jetzt kürzer als früher. „100 Kilometer sind nicht mehr drin.“ Aber unbeirrt will er so lange ihn seine Füße tragen, weiter laufen, den Kontakt zu den Menschen suchen, und bei den Leuten ein Zeichen setzen für Toleranz und Gerechtigkeit. Das sei für ihn wichtig - vor allem auch in Sachsen, wohin er immer wieder kommt, schon allein wegen der Herzlichkeit der Menschen. Und wenn er einmal nicht mehr wandert, will er ein Buch über seine Touren schreiben. (df)


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