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Randalierer und "Bankräuber" gestellt

Randalierer gestellt

- 30. März, 23.50 Uhr bis 31. März, 0.25 Uhr – Dresden-Prohlis: Dresdner Polizeibeamte stellten in der vergangenen Nacht einen 27-Jährigen, der zuvor mehrere Straftaten begangen hatte. Kurz vor Mitternacht war ein 37-Jähriger mit einem VW Transporter auf der Dohnaer Straße stadteinwärts unterwegs. Als er die Kreuzung Langer Weg passierte, warf ein Mann, der an der Fußgängerampel stand, unvermittelt eine Bierflasche gegen das Fahrzeug. Als der VW stoppte, rannte der Unbekannte in Richtung Langer Weg davon. Kurz nach Mitternacht hatte eine Anwohnerin die Polizei verständigt, da ein Mann auf der Senftenberger Straße die Außenspiegel mehrerer Pkw abgeschlagen hatte. Wie sich später herausstellte, waren acht Fahrzeuge betroffen. Nur wenige Minuten später meldete ein Zeuge (34), dass ein Unbekannter am Langen Weg einen alten Stuhl gegen die Fensterscheibe einer Erdgeschosswohnung warf und diese beschädigte. Im Zuge der Tatortbereichsfahndung stellten die Beamten desweiteren fest, dass auf dem Geländer der Tankstelle am Langen Weg ein Mülleimer brannte. Ein Zeuge (41) hatte noch einen Mann flüchten sehen. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Die Beschreibung des Täters war in allen Fällen nahezu identisch. Einsatzkräfte stellten am Haltepunkt Dobritz einen Mann (27) fest, auf den die Beschreibung zutraf. Zwei der Zeugen erkannten den Mann als denjenigen wieder, der die Beschädigungen verursacht hatte. Die Polizisten nahmen den 27-Jährigen daraufhin fest. Der Dresdner stand unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,70 Promille. Gegen den 27-Jährigen wird nun wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung in mehreren Fällen ermittelt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt. (ju)

„Bankräuber" gestellt

- 31. März gegen 3 Uhr – Dresden-Altstadt: In der vergangenen Nacht gelang es Dresdner Polizeibeamten, einen Bankräuber (24) auf frischer Tat zu stellen. Zu den ganz schweren Jungs gehörte der Mann sicherlich nicht - schwer zu schleppen hatte er gleichwohl. Ein Straßenbahnfahrer der Linie 2 hatte die Beamten zu nachtschlafender Stunde über einen eher seltsamen Fahrgast unterrichtet. Der Mann hatte am Postplatz eine Bank in einen der Wagons gewuchtet und war bis zur nächsten Haltestelle an der Schweriner Straße gefahren. Dort nahm er die Bank erneut Huckepack und stieg aus. Die eingesetzten Beamten gingen der Sache nach. Auf einem Gehweg unweit der Haltestelle trafen sie auch tatsächlich auf einen Mann, der es sich auf einer Bank gemütlich gemacht hatte. Die Bank schien dort aber nicht hinzugehören. Auf die Umstände angesprochen, bekamen die Beamten vom 24-Jährigen nur lallende Antworten. Ein Alkoholpegel von beinahe zwei Promille waren der Grund hierfür. Weitere Ermittlungen brachten schließlich Licht in die Angelegenheit. Die Bank stand ursprünglich vor einem Hotel am Postplatz. Der junge Mann hatte sich dieser Sitzgelegenheit offenkundig alkoholbedingt bemächtigt und war mit ihr in die Bahn gestiegen. Eine erste kleine Strafe folgte auf dem Fuße. Der 24-Jährige musste die Bank auf Schusters Rappen wieder zurückbringen. Eine Anzeige wegen Diebstahls blieb ihm dennoch nicht erspart. (ml)


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