Carola Pönisch

Polizei zieht Bilanz nach Kontrollaktion

Unter dem Motto "Respekt durch Rücksicht" kontrollierte die Dresdner Polizei vom 4. bis 16. Mai die Einhaltung der Regeln im Straßenverkehr.
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14 Tage Kontrollzeitraum, 30 Einsatzstellen, 900 kontrollierte Verkehrsteilnehmer: Die Dresdner Polizei hatte bei ihrer Aktion "Respekt durch Rücksicht" gut zu tun. Foto: Schiller

14 Tage Kontrollzeitraum, 30 Einsatzstellen, 900 kontrollierte Verkehrsteilnehmer: Die Dresdner Polizei hatte bei ihrer Aktion "Respekt durch Rücksicht" gut zu tun. Foto: Schiller

Theoretisch ist alles klar in der StVO geregelt, doch die Praxis ist halt ganz anders. Rund 900 Fahrzeugführer, darunter 550 Fahrradfahrer, wurden im genannten Zeitraum an 30 Standorten kontrolliert und nicht selten hatten die 15 Beamten, die an den Kontrolltagen im Einsatz waren, etwas zu beanstanden. So waren 208 Radfahrer entgegen der zulässigen Fahrtrichtung unterwegs, 137 fuhren  verbotenerweise auf dem Gehweg und in 66 Fällen rollten Radfahrer munter bei "Rot" über die Ampel. 

Auch bei den Autofahrern waren Rotlichtverstöße (111), gefolgt von Handyverstößen (95) die häufigsten Verkehrssünden. 71 Fahrer wurde ohne Gurt erwischt, in 32 Fällen gab es Mängel am Fahrzeug festzustellen.

Außerdem führte die Polizei Geschwindigkeitskontrollen ausschließlich an denen im Bürgerportal benannten Orten durch. Dabei wurden mehr als 5.600 Fahrzeuge kontrolliert. Fast 400 fuhren schneller als erlaubt. Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung wurde mit 33 Kilometern pro Stunde bei einer Kontrolle auf der Spitzhausstraße gemessen. Aktion wird wiederholt Im Oktober soll es eine weitere Aktion "Respekt durch Rücksicht" geben. Wo genau die Polizei kontrollieren soll und welche Kontrollschwerpunkte dabei gesetzt werden sollen, dass können die Dresdner wieder im Bürgerportal der Stadt "bestellen". Das Portal ist noch bis 12. Juni freigeschaltet