Carola Pönisch

Libyer und Tunesier berauben Marokkaner

Wieder einmal hat die Dresdner Polizei einen Fall auf dem Tisch, bei dem Asylbewerber die Täter waren. Erst am Sonntagmorgen gab es eine große Prügelei im Erstaufnahmelager Hamburger Straße, an der 50 Afghanen und Syrer beteiligt waren.

Am Montagabend wurde einem Marokkaner seine Tasche auf offener Straße geraubt. Der 42-Jährige lief aus Richtung Hauptbahnhof kommend in Richtung Gutzkowstraße. Beim Durchqueren einer Grünanlage im Bereich Friedrich-List-Platz/Hochschulstraße traf er auf sechs Unbekannte, die ihn plötzlich umringten. Zwei aus der Gruppe attackierten den Marokkaner mit einem Messer und einer abgebrochenen Glasflasche. Ihm gelang  zwar die Flucht, doch dabei verlor er seine Umhängetasche mit Handy und Geldbörse, in der rund 50 Euro steckten. Die  Täter nahmen die Unbekannten an sich. Zwei der Tatverdächtigen konnten von der Polizei gefasst werden. Es handelte sich um einen 23-jährigen Libyer und einen 32-jährigen Tunesier. Beide wurden vorläufig festgenommen.


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