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Eine Tribüne für Helmut Schön

Dresden. Wenn es nach dem Dresdner SC geht, soll eine Tribüne im umgebauten Heinz-Steyer-Stadion den Namen von Helmut Schön tragen, um den früheren Bundestrainer und DSC-Spieler zu würdigen. 

Die Umbauarbeiten im Heinz-Steyer-Stadion laufen auf Hochtouren.

Die Umbauarbeiten im Heinz-Steyer-Stadion laufen auf Hochtouren.

Bild: Männel

Die Fußballabteilung des Dresdner SC hat eine Initiative zur Benennung einer Tribüne im umgebauten Heinz-Steyer-Stadion nach Helmut Schön vorgestellt. Damit soll der frühere Bundestrainer und DSC-Spieler direkt an seiner ehemaligen Wirkungsstätte geehrt werden. Als größte Erfolge Helmut Schöns in seiner Trainerfunktion gelten der Europameistertitel 1972 und der Weltmeistertitel 1974.

Den Vorschlag hat auch der SPD-Stadtrat Stefan Engel aufgegriffen. "Helmut Schön gehört zu den herausragendsten Persönlichkeiten der Dresdner Sportgeschichte. Vielen ist er nur als Bundestrainer bekannt, aber er hat auch eine lange Geschichte als DSC-Spieler. Es gibt keinen Ort, der besser zu ihm passt als das Heinz-Steyer-Stadion", betont Engel. Demnach soll nicht nur eine Tribüne nach Helmut Schön benannt werden, sondern auch Bemühungen für eine angemessene Einbeziehung der Sportgeschichte in die Neueröffnung des Stadions unterstützt werden. Vom DSC wurde angeregt, bei der Stadioneröffnung Teile der Weltmeistermannschaft von 1974 einzuladen.

 

Verzögerungen beim Baufortschritt

Obwohl die Umbauarbeiten aktuell auf Hochtouren laufen, führen Baupreissteigerungen, Störungen von Lieferketten und kriegsbedingte Produktionsausfalle dazu, dass sich der Eröffnungstermin des Stadions im Herbst 2023 nicht mehr halten lässt. Aktuell laufen Verhandlungen über einen angepassten Zeitplan für den Bauablauf. Zur Veranstaltungs- und Wettkampfplanung im Heinz-Steyer-Stadion, vor allem für das Jahr 2024, laufen erste Gespräche. Konkrete Planungen sind jedoch erst möglich, wenn der neue Bauablaufplan steht.


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