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Das berühmteste Tutu der Welt

Dresden. Die »Kleine vierzehnjährige Tänzerin« von Edgar Degas als Ikone der Kunstgeschichte ist restauriert worden und kann ab 8. August wieder im Albertinum bestaunt werden.

Edgar Degas, »Kleine vierzehnjährige Tänzerin«, um 1880.

Edgar Degas, »Kleine vierzehnjährige Tänzerin«, um 1880.

Bild: SKD

Nach umfassender Restaurierung wird die »Kleine vierzehnjährige Tänzerin« (um 1880) von Edgar Degas ab 8. August wieder im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) zu sehen sein. Edgar Degas‘ Tänzerin zählt zu den Ikonen der Kunstgeschichte und ihr Ballettröckchen ist ohne Frage das berühmteste Tutu der Welt. Dieses wurde neben der Reinigung, Konservierung und Retusche von Fehlstellungen der Skulptur erneuert.

Seit Jahrzehnten stand die »Kleine vierzehnjährige Tänzerin« in der Dauerausstellung im Albertinum. Mit der Zeit war ihre metallische Oberfläche matt geworden und einzelne Korrosionsspuren traten – besonders im Gesicht – deutlich hervor. Die temporäre Umgestaltung des Ausstellungsraumes bot Gelegenheit, die Figur in der Restaurierungswerkstatt der Skulpturensammlung der SKD genau unter die Lupe zu nehmen.

Die »Kleine vierzehnjährige Tänzerin« in Dresden ist eine von weltweit 30 bekannten Metallgüssen, die ab 1921 – also erst nach dem Tod des Künstlers – hergestellt worden. Bei diesen posthumen Ausführungen wurden Mieder- und Ballettschuhe rosa- und gelbfarbig bemalt und die Skulpturen erhielten ein textiles Tutu sowie ein Haarband.


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