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Straßenverkehrsamt wendet alten Bußgeldkatalog an

Elbe-Elster. Aufgrund eines Formfehlers im Ende April 2020 verabschiedeten neuen Bußgeldkatalog werden auch im Landkreis Elbe-Elster auf die vor dem 20. April 2020 geltenden Sätze der Bußgeldkatalog-Verordnung zurückgegriffen, berichtet Torsten Hoffgaard, Elbe-Elster-Pressereferent.

In der 54. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften vom 20. April 2020 seien in Artikel 3 Änderungen der Bußgeldkatalog-Verordnung enthalten. Davon betroffen seien insbesondere neu eingeführte Fahrverbote. „Diese Verordnung scheint nach Auskunft des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) an einem Rechtsfehler zu leiden. Deshalb wird aus Gründen der Rechtssicherheit auf die vor dem 20. April 2020 geltenden Sätze der Bußgeldkatalog-Verordnung zurückgegriffen“, sagte der Leiter des Straßenverkehrsamtes Elbe-Elster, Stefan Wagenmann.

Konkret werde der Landkreis Elbe-Elster ein Fahrverbot verhängen, wenn der Betroffene innerorts 31 km/h und außerorts 41 km/h zu schnell war oder innerhalb des vergangenen Jahres bereits die Geschwindigkeit um 26 km/h überschritten hatte.

Bescheide, die bisher erlassen wurden und noch nicht rechtskräftig seien, werden nach Angaben des Amtsleiters durch die Bußgeldbehörde überprüft, und die Betroffenen werden in den kommenden Tagen entsprechend informiert.

Bei Bescheiden, die aktuell bearbeitet werden, werde die vor dem 20. April 2020 geltende Bußgeldkatalog-Verordnung in Anwendung gebracht. Trotzdem appelliere das Straßenverkehrsamt an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten zu halten. „Sie schützen sich und andere Verkehrsteilnehmer“, so Stefan Wagenmann.

(PM/Landkreis Elbe-Elster)

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Kader-News: Filin kehrt zu Eislöwen zurück

Dresden. Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore. Am Ende erreichten die Blau-Weißen das Halbfinale. Seine Ausbildung genoss der jetzt 25-Jährige bei den Eisbären Berlin. Durch die damalige Kooperation zwischen den beiden Clubs konnte Filin für die Sachsen auflaufen und in Dresden Spielpraxis sammeln. In den letzten Jahren spielte der Linksschütze sowohl für DEL- als auch DEL2-Clubs. Seit der Saison 2018/2019 stand Filin in Straubing unter Vertrag und erhielt in seinem ersten Jahr bei den Tigers auch eine Förderlizenz für den Deggendorfer SC. Nun kehrt „Vlad“ wieder in seine alte Wirkungsstätte zurück und wird für die Eislöwen auf Torejagd gehen. Marco Stichnoth, Sportlicher Berater Dresdner Eislöwen: „Wir freuen uns, dass Vladislav sich für uns entschieden hat. Er kennt Dresden und bringt sehr viel Geschwindigkeit in die ersten beiden Reihen. Die Mannschaft bekommt durch Ihn viel Qualität dazu.“ Vladislav Filin: „Wenn ich an meine Zeit in Dresden zurückdenke, habe ich nur gute Erinnerungen an die Fans, den Club und die Stadt. Die Eislöwen waren meine erste Wahl in der DEL2, denn ich habe mich nicht nur direkt wohlgefühlt, sondern ich weiß auch, dass wir als Team hier etwas erreichen können. Meine Freude wieder das Eislöwen-Trikot zu tragen, ist sehr groß. Außerdem kann ich es kaum erwarten, bald wieder auf das Eis zu gehen.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore.…

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