Geschwindigkeitsmesser vor Grundschulen

Lübben. Zum Schulbeginn hat das Ordnungsamt der Stadt Lübben ein Geschwindigkeitsmessgerät vor der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule im Dreilindenweg angebracht. Das Gerät wird nach einer ersten Messphase von zwei Wochen zur Liuba-Grundschule in die Wettiner Straße verlegt. Mithilfe des Gerätes sollen Autofahrer dafür sensibilisiert werden, insbesondere vor Schulen die vorgeschriebene Geschwindigkeit einzuhalten und besonders vorsichtig zu fahren. Denn gerade Schulanfänger müssen sich in den ersten Schultagen an ihren Schulweg erst gewöhnen. Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Polizei werden in der nächsten Zeit an unterschiedlichen Tagen zur Schulwegsicherung vor Ort sein. Das Ordnungsamt hat darüber hinaus Informationsmaterialien der Kreisverkehrswacht zum Verhalten im Straßenverkehr, insbesondere auf dem Schulweg und im ÖPNV, verteilt. Zudem wurden durch die Verkehrswacht Banner mit der Aufschrift „Achtung Schulweg“ aufgehängt. Die Verwaltung rät Eltern, den Schulweg sorgfältig auszuwählen – manchmal ist der längere Schulweg der sicherere. Auffällige Kleidung oder Reflektoren an Mappen und Jacken helfen, eher gesehen zu werden. Eltern, die ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen, sollten bedenken, das kurz vor Schulbeginn ein hohes Verkehrsaufkommen im Schulumfeld entsteht. Dadurch werden Kinder, die zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kommen, unter Umständen behindert und manchmal sogar gefährdet. Kinder, die mit dem Auto kommen, sollten unbedingt auf der der Schule zugewandten Seite aus der rechten Autotür aussteigen. Ein vorbildliches Verhalten aller Verkehrsteilnehmer ist für die Jüngsten besonders hilfreich, denn Kinder lernen durch Beobachten. Zum Schulbeginn hat das Ordnungsamt der Stadt Lübben ein Geschwindigkeitsmessgerät vor der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule im Dreilindenweg angebracht. Das Gerät wird nach einer ersten Messphase von zwei Wochen zur Liuba-Grundschule in die Wettiner…

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Freibad Ortrand tritt Netzwerk Bürgerbäder bei

Ortrand. Das Ortrander Freibad startet in diesem Jahr in seine zweite Saison. Um immer auf der Höhe der Zeit sein zu können, traten nun die Verantwortlichen des Bürgerbades dem „Netzwerk Bürgerbäder“ bei.  „Ich war das erste Mal vor drei Jahren hier, dann vor zwei Jahren nochmal, wo wir uns im größeren Kreis im Bahnhof getroffen haben. Von Anfang an sagte ich, hier ist Potential im Bad. Insbesondere wenn es um die Technik geht, die noch wie neu aussah“, so der 1. Vorsitzender des Netzwerk Bürgerbäder gem. e.V., Dr. Hartwig Carls-Kramp, der mit seiner damaligen Behauptung recht behalten sollte. Nach seinen Worten wäre es sehr schade gewesen, wenn dieses Bad nicht wieder in Betrieb gegangen wäre. Mit dem Ortrander Bad, kann Carls-Kramp wieder ein Beispiel nennen, wo es Bürger geschafft haben, etwas wieder einzurichten wozu die Gemeinde alleine nicht in der Lage gewesen wäre. Wenn die Ortrander ein Problem haben, dann stellen sie ihre Frage ins Netzwerk und bekommen innerhalb von zwei bis drei Tagen eine Antwort. Erfahrungen aus 35 Bürgerbädern, die in diesem Netzwerk organisiert sind, sprechen da für sich. Das kleine Netzwerk unterstützt sich dabei gegenseitig. So kann man im Login-Bereich der Website Dinge herunterladen, die normalerweise viel Geld kosten. Die ersten Verbesserungen brachte der Vorsitzende beim Besuch und der Übergabe der  Netzwerkplakette am Freitag auch gleich an. „Man sollte für die ganz kleinen Gäste einen Planschbereich haben und die Liegewiese vergrößern“, erzählte Dr. Hartwig Carls-Kramp. „Wir haben in der Zeit, in der wir das Bad haben viel Nerven gelassen. Vor allem beim Studieren der Technik. Durch probieren haben wir es letztendlich immer geschafft, das Problem zu lösen“, meint Nico Gebel, der Vorsitzende der Wassersportgemeinschaft Niederlausitz e.V. Das Ortrander Freibad ist eines von über 120 Bürgerbäder in Ostdeutschland, jedoch das erste, welches im Netzwerk organisiert ist. Das Ortrander Freibad startet in diesem Jahr in seine zweite Saison. Um immer auf der Höhe der Zeit sein zu können, traten nun die Verantwortlichen des Bürgerbades dem „Netzwerk Bürgerbäder“ bei.  „Ich war das erste Mal vor drei Jahren hier, dann vor…

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