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Wenn Leseratten trockne Kehlen haben

Am Trinkwasserbrunnen der Stadtbibliothek kann jeder seinen Durst stillen
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Gaby Langmann, OB Klaus-Peter Hanke, Olaf Schwarze und Christian-Schmidt-Doll  (v. li.) haben den Brunnen sofort getestet.                                                                   Foto: Wo

Gaby Langmann, OB Klaus-Peter Hanke, Olaf Schwarze und Christian-Schmidt-Doll (v. li.) haben den Brunnen sofort getestet. Foto: Wo

Seit Dezember 2015  bietet die Stadtbibliothek Pirna ihren Besuchern einen zusätzlichen (feuchten) Service – Trinkwasser um sich zu erfrischen. „Die Idee dafür entstand  letzten Sommer, der mit seiner Hitze schon extrem war. Viele Besucher  hatten einfach Durst. Wir haben uns mit der Idee an die KTP und die Stadtwerke gewandt und fanden schnell offene Ohren“, freut sich Bibliotheksleiterin Gaby Langmann. Ein passender Standort im 1. Obergeschoss, wo feuchte Duschen für Bücher ausgeschlossen sind, ward bald gefunden. Und  nun  können Besucher der Bibliothek beim Suchen, Lesen und Stöbern ihren Durst stillen. Die Finanzierung der Brunnenanlage – etwa  3.000 Euro – übernahmen die beiden Unternehmen, KTP und Stadtwerke, je zur Hälfte. Für das Schlückchen zwischendurch stehen Trinkbecher bereit, die die Gäste auch mit an ihren Leseplatz nehmen können. Wer seine eigene Trinkflasche mitgebracht hat, kann diese mittels des Flaschenfüllers am Brunnen wieder auffüllen. „Und  ganz Durstige drücken auf den Sprudelhahn und können so direkt  vom Brunnen trinken“, erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Olaf Schwarze, was er dann auch demonstrierte. Ausreichendes Trinken ist lebensnotwendig. „Unser Trinkwasser ist eines der am besten kontrolliertesten Lebensmittel überhaupt. Es ist der ideale Durstlöscher ohne Kalorien und Zucker“ so Schwarze. Christian Schmidt-Doll, Geschäftsführer der Kultur- und Touristgesellschaft  meint: „Wir freuen uns den Besuchern der Stadtbibliothek noch mehr Service bieten zu können. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr regt Geist und Stoffwechsel an und ist für die Gesundheit wichtig. Die Möglichkeit zum Trinken vor Ort unterstützt  auch unsere Aktionen wie  die Lesenächte, die Lämpellesung oder die Kriminacht  und erleichtert die Vorbereitung für diese Veranstaltungen.“ Auch die Bibliotheksmitarbeiter sind froh über den Brunnen. „Wenn man den ganzen Tag an der Rezeption sitzt und viel spricht, da ist trinken unbedingt nötig, da das Raumklima auch trocken ist“, begründet Gaby Langmann. Besonders stolz sind die Pirnaer, da sie herausgefunden haben, dass es der erste Trinkbrunnen in einer Bibliothek in Deutschland ist! Trinkbrunnen gibt es in Pirna schon in den Schulen  und Gymnasien der Stadt, im Rathaus, im Stadthaus und natürlich bei den Stadtwerken selbst.                    


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