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Waldbrandsaison gestartet

Sachsen. Seit 1. März ist die Waldbrandsaison wieder eröffnet. In Zeiten des Klimawandels rüstet sich Sachsenforst für eine düstere Zukunft.
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Die Gefahr von Waldbränden wird in Zukunft deutlich steigen.

Die Gefahr von Waldbränden wird in Zukunft deutlich steigen.

Foto: Pixabay

Seit 1. März informieren Sachsenforst und der Deutsche Wetterdienst wieder bis Oktober tagaktuell über die örtliche Waldbrandgefahr in Sachsen. »Die Gefahr von Waldbränden steigt grundsätzlich mit dem zunehmenden Klimawandel«, betont Landesforstpräsident Utz Hempfling. »Es sind nicht nur häufigere und extremere Hitze- und Dürrewellen zu erwarten, die die Zündbereitschaft in den Wäldern stark erhöhen. Auch abgestorbene Bäume in den Wäldern können die Brandlast teils erheblich steigern. Umso wichtiger ist es, den präventiven Waldbrandschutz zu stärken.«
 
Sachsenforst arbeitet dazu eng mit den Feuerwehren und Rettungsleitstellen zusammen und führt regelmäßige Übungen zur Überprüfung von Katastrophenplänen durch. Darüber hinaus werden unter anderem Wundschutzstreifen entlang von stark befahrenen Straßen erneuert, Löschwasserteiche mit den zuständigen Brand-, Rettungs- und Katastrophenschutz-Behörden gepflegt und die Öffentlichkeit über Gefahren und richtiges Verhalten informiert. Langfristig ist der Waldumbau zu klimastabilen, arten- und strukturreichen Wäldern mit hohem Laubbaumanteil der beste Waldbrandschutz. Diese Wälder sind weniger anfällig gegenüber Waldbränden und können im Brandfall schneller regenerieren.
 
Letztes Jahr hat die feuchte Witterung die Entstehung von Waldbränden erheblich vermindert. Die 2021 insgesamt 33 registrierten Waldbrände in Sachsen liegen deutlich unter den Werten der trocken-warmen Vorjahre (2020: 110, 2019: 153, 2018: 200).
 
Infos zur aktuellen Waldbrandgefahr und zum richtigen Verhalten liefert die App »Waldbrandgefahr Sachsen« von Sachsenforst (kostenfrei in den App-Stores erhältlich)


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