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Qualitätssiegel für Förderzentrum Oberes Osterzgebirge

Dippoldiswalde. Die Schule in Reinholdshain ist erneut ausgezeichnet worden, das Siegel wurde auf dem Schulfest feierlich überreicht.

Bilder
Berufseinstiegsbegleiter S. Lüdtke, Beraterin Schule-Wirtschaft P. Quietzsch, BO-Lehrer I. Gries, Schulleiterin J. Spindler, Berufsberatung der Agentur für Arbeit D. Fronk, BO-Lehrer D. Schmidt, BO-Lehrerin A. Gräfe, LASUB O. Reitz und LSJ Sachsen Dr. A. Finke (v.l.n.r.).

Berufseinstiegsbegleiter S. Lüdtke, Beraterin Schule-Wirtschaft P. Quietzsch, BO-Lehrer I. Gries, Schulleiterin J. Spindler, Berufsberatung der Agentur für Arbeit D. Fronk, BO-Lehrer D. Schmidt, BO-Lehrerin A. Gräfe, LASUB O. Reitz und LSJ Sachsen Dr. A. Finke (v.l.n.r.).

Foto: Agentur für Arbeit

Am 18. Juni feierte das Förderzentrum Oberes Osterzgebirge in Reinholdshain sein Schulfest. Zu feiern gab es an diesem sonnigen Tag so einiges. Nicht nur das zehnjährige Jubiläum des Schulgebäudes, sondern auch die erneute Zertifizierung mit dem Qualitätssiegel für Berufliche Orientierung konnte kräftig zelebriert werden.

Die feierliche Übergabe des Siegels wurde somit als Höhepunkt in das Schulfest mit eingebaut. Die Auszeichnung gruppiert sich dabei zu einer beträchtlichen Anzahl anderer Siegel, die das Foyer der Schule schmücken. Bereits im Jahr 2017 ist das Förderzentrum im Dippoldiswalder Ortsteil Reinholdshain mit dem Qualitätssiegel für die zielführenden, systematischen und abgestimmten beruflichen Orientierung ausgezeichnet worden. Zum Konzept gehört dabei die individuelle Begleitung der Schüler von einem Team aus Lehrern, Sozialarbeitern, Berufseinstiegsbegleitern, Berufsberatern der Agentur für Arbeit und weiteren Unterstützern. Zudem setzt die Schule auf leistungsorientiertes Arbeiten in den Förderschwerpunkten. Zusammen mit dem klugen Konzept zur beruflichen Orientierung werden die Arbeitsmarktchancen verbessert und die Selbstbestimmung für den passenden Platz in der Arbeitswelt ermöglicht. Die Schule baut auf eine ganze Reihe von Partnerschaften mit regionalen Unternehmen und Vereinen.

 

Beispielhaftes Konzept zur Berufsorientierung

 

Die Leiterin des Siegelverfahrens, Dr. Antje Finke, hob in ihrer Laudatio hervor: »Das Schulzentrum mit den Förderschwerpunkten Lernen und geistige Entwicklung verfügt für beide Bereiche über ein beispielhaftes Konzept zur Berufsorientierung. Bemerkenswert ist die Offenheit der Pädagogen, alle Möglichkeiten auszuprobieren und damit ihre Schüler nicht von vornherein einzuschränken. Berufsorientierung wird als pädagogische Querschnittsaufgabe der Lehrkräfte in Zusammenarbeit mit regionalen Praxispartnern gestaltet. Selbstständigkeit und Eigenverantwortung werden beispielhaft durch die Schülerfirma ‚Quagürk‘ oder das Wohntrainingsprogramm und durch Projekte wie ‚Von der Schule an die Werkbank und zurück‘ oder das Bewerbertraining gefördert. Die Schule leistet eine hervorragende Kooperationsarbeit.«