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Pilzaufklärung statt Pilzvergiftung

Glashütte. Eine Ausstellung mit originalgetreuen Pilzmodellen im Pilzmuseum Reinhardtsgrimma klärt auf und gibt zudem wichtige Tipps zum Gesundheits- und Naturschutz.

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Das Pilzkabinett zeigt die Pilze so, wie sie auch in der Natur vorkommen – mit allen Details und Merkmalen.

Das Pilzkabinett zeigt die Pilze so, wie sie auch in der Natur vorkommen – mit allen Details und Merkmalen.

Foto: Reiner Helwig

Pilze sind mit ihren wertvollen Vitalstoffen gesund und in freier Natur kostenlos – sie können aber auch krank machen oder töten. Da es immer mehr Pilzsucher gibt, gleichzeitig aber auch immer mehr Pilzvergiftungen, ist eine richtige Pilzaufklärung wichtig.

Im Pilzmuseum Reinhardtsgrimma (Grimmsche Hauptstraße 44) ist eine seltene Ausstellung von Pilzmodellen – die angeblich umfangreichste Darstellung ganz Europas – des Künstlers und Pilzsachverständigen Reiner Helwig aus Dippoldiswalde zu sehen. Bis November kann sie immer sonntags von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden.

Zu sehen gibt es Pilze Mitteleuropas, fachkundig beschrieben und geordnet. Mehrere Tausend Unikate zeigen etwa 750 Pilzarten – alle häufigsten und wichtigsten, aber auch eingeschleppte und seltene Pilzarten sind zu sehen. Zusätzlich erklärt das Kabinett den Umgang mit Pilzen, gibt Aufklärung über Verwechslungsgefahren sowie Hinweise zum Gesundheits- und Naturschutz.

Nach vorheriger Anfrage beim Pilzsachverständigen unter Telefon: 0162/8890648 können selbst gesammelte Pilze auch im Pilzmuseum kontrolliert werden.