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Naturverträgliches Klettern?

Der Versuch einer Antwort am ganz praktischen Beispiel
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Diese Felslandschaft ist es, die die Kletter- und Naturfreunde anzieht! Foto: TVSSW

Diese Felslandschaft ist es, die die Kletter- und Naturfreunde anzieht! Foto: TVSSW

 Am kommenden Sonnabend, den 24. Oktober, steht das Themenfeld Bergsport und Naturschutz bei einer gemeinsamen Exkursion der Nationalparkverwaltung mit dem Sächsischen Bergsteigerbund e.V. (SBB) im Mittelpunkt. Thomas Böhmer vom SBB und Andreas Knaak von der Nationalparkverwaltung führen Interessierte ins Schmilkaer Felsengebiet, Start der Exkursion ist um 9.30 Uhr in Schmilka am Parkplatz. Klettern wurde im Laufe der Zeit zu einer Breitensportart und die zunehmende Zahl an Kletterern, denen nur ein begrenztes Felspotenzial zur Verfügung steht, führt vielerorts zu einer hohen Nutzungsintensität und zu Konflikten. Auch in der Sächsischen Schweiz gilt es, gemeinsam einvernehmliche und dauerhafte Regelungen für ein naturverträgliches Klettern zu finden. Ziel ist neben dem nachhaltigen Schutz von Lebensräumen der charakteristischen Pflanzen- und Tierarten, die erforderlichen Einschränkungen für Kletterer so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig Möglichkeiten für Alternativen zu suchen. Was haben Kletterregeln mit Naturschutz zu tun? Kann man überhaupt felsschonend und naturverträglich klettern? Und wie könnte der Spagat zwischen Erhalt der Tradition und Integrieren von modernen Einflüssen in der Sächsischen Schweiz gelingen? Zu diesen und anderen Fragen möchten die Experten bei einer kleinen Wanderung mit Interessierten ins Gespräch kommen. Die Tour wird etwa vier Stunden dauern und erfordert normale Wandertüchtigkeit. Die Teilnahme ist kostenlos.