Roberto Rink / as

Heidenau bekommt neues Wohnviertel

Der Startschuss für Heidenaus »Neue Mitte« ist gefallen. Die WVH baut neue Wohn- und Geschäftsräume. Ende 2022 soll das innerstädtische Wohnviertel fertig sein. Die Investitionskosten belaufen sich auf 21,5 Millionen Euro.
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Bürgermeister Jürgen Opitz, WVH-Chefin Sonnhild Ruffani und Bauabteilungsleiterin Mary Knopf (v.l.n.r.) beim ersten Spatenstich. Foto: R. Rink

Bürgermeister Jürgen Opitz, WVH-Chefin Sonnhild Ruffani und Bauabteilungsleiterin Mary Knopf (v.l.n.r.) beim ersten Spatenstich. Foto: R. Rink

Es kommt Bewegung auf den Baugrund rund um den Heidenauer Marktplatz. Ein Bagger, der zunächst von Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU) und kurz darauf von Sonnhild Ruffani, Geschäftsführerin der WVH Wohnungsbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft Heidenau mbH, gesteuert wird, rammt seine Schaufel für die symbolischen ersten Baggerhübe in den Boden. Hier wird in den nächsten rund zwei Jahren das Gebäudeensemble »Neue Mitte Heidenau« entstehen. Auf dem etwa 5.200 Quadratmeter großen Baugrundstück zwischen Bahnhof, Ernst-Thälmann-Straße, Brunneneck und dem Einkaufszentrum Mitte an der Bahnhofstraße werden vier Mehrfamilienhäuser und ein Wohn- und Geschäftshaus das Heidenauer Zentrum aufwerten.

Hochwertige Wohnungen

Insgesamt 53 Wohneinheiten im hochwertigen Segment werden den Wohnungsmarkt nach oben hin abrunden. Die Miete wird durchschnittlich bei 9,50 Euro pro Quadratmeter liegen. Die Nachfrage nach den zentrumsnahen Wohnungen der städtischen Wohnungsbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft ist bereits sehr groß. »Das ist Stadtentwicklung im demographischen Sinne«, sagt Bürgermeister Opitz. Alle Gebäude sind über eine Tiefgarage miteinander verbunden. Oberirdisch wird eine parkähnliche Freianlage das Gebäudeensemble miteinander verknüpfen, deren Anordnung neue Platzsituationen am Haus Brunneneck und am Ärztehaus schaffen werden. Im Gebäude »Haus am Markt« wird sich zudem der neue Geschäftssitz der WVH befinden. Die Baukosten für das Areal liegen bei rund 21,5 Millionen Euro.

Bezug Anfang 2023

Ende 2022 soll das innenstädtische Wohnviertel fertiggestellt sein und erste Mieter können laut Planung Anfang 2023 das neue Domizil beziehen. Momentan werden dafür bereits Interessentenlisten erstellt. Ab Mitte des Jahres können Wohnungen reserviert werden.


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