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Ende einer Friedensepoche in Europa

Pirna. In Pirna wurde am Sonntag der Volkstrauertag begangen - bedauerlicherweise fanden sich in diesem Jahr nur wenige Besucher ein.

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Klaus Fiedler vor dem Gedenkstein der Opfer von Krieg und Gewalt in Pirna.

Klaus Fiedler vor dem Gedenkstein der Opfer von Krieg und Gewalt in Pirna.

Foto: Privat

Mit einer Rose in der Hand machte sich auch Klaus Fiedler, Koordinator der SPD-AG Euroregion Elbe-Labe, auf den Weg zur Trauerhalle. Landrat Michael Geisler sprach zu den bedauerlicherweise wenigen Teilnehmern Worte des Gedenkens. Worte in Erinnerung an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Er erinnerte daran, dass eine über 70 Jahre währende Friedensepoche in Europa zu Ende ist. Dass durch Menschen wieder ein Krieg in Europa angezettelt wurde. "Unsere Gedanken sind bei den leidgeprüften Menschen in der Ukraine. Diese Menschen brauchen unsere Unterstützung und Hilfe", so Geisler.

Pfarrer Burkhardt Nitzsche sprach in seiner bewegenden Predigt zum Volkstrauertag über das Leid, das Menschen von anderen Menschen zufügt wird, gerade jetzt in Europa. Im Anschluss sprach er das "Totengedenken".

Musikalisch begleitete das Gedenken in der Trauerhalle die Musikschule Sächsische Schweiz mit Magdalena Endler, Isabell Adam und dem Duo Mabéll. Die anschließende Kranzniederlegung begleitete der Posaunenchor der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Pirna musikalisch.


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