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Eine Kunstuhr für den Präsidenten

Glashütte. Die neue Foyer-Ausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte zeigt eine Kunstuhr für den damaligen Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck.

Bilder
Diese beeindruckende Uhr ist im Foyer zu sehen.

Diese beeindruckende Uhr ist im Foyer zu sehen.

Foto: Deutsches Uhrenmuseum Glashütte, Holm Helis

Kürzlich wurde eine neue Foyer-Ausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte eröffnet. Darin wird eine Uhr präsentiert, die schon einige Jahrzehnte nicht mehr öffentlich zu sehen war. Anlässlich seines 80. Geburtstags am 3. Januar 1956 wurde dem damaligen Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, eine imposante Kunstuhr überreicht, die als Auftragsarbeit des DDR-Ministerrates unter Mitwirkung des Glashütter Uhrenbetriebes entstanden ist. Laut einer Beschreibung von damals stellt die Uhr einen »Platz des sozialistischen Aufbaus« dar. Die Anzeige der Zeit erfolgt über Zahlenringe an einem im Kunstwerk integrierten Turm. Bei laufendem Betrieb wird zu jeder vollen Stunde über ein Musikwerk der Refrain des Kampfliedes der Arbeiterklasse »Die Internationale« abgespielt.

Die neue Foyer-Ausstellung ist Teil der kommenden Sonderausstellung im Deutschen Uhrenmuseum. Diese wird sich ab Sommer 2022 mit den Ingenieuren an der Glashütter Lehranstalt, deren persönlichen Geschichten und Lebensleistungen sowie mit dem allgemeinen Berufsbild des Ingenieurs beschäftigen.