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Ein Abstecher zu den Junior Rangern

Michael Kretschmer trifft junge Naturschützer im Nationalpark
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Ganz locker kam Michael Kretschmer mit den Junior Rangern ins Gespräch. Foto: D. Förster

Ganz locker kam Michael Kretschmer mit den Junior Rangern ins Gespräch. Foto: D. Förster

Eigentlich war es ein Betriebsausflug der Sächsischen Staatskanzlei, der 120 Mitarbeiter, Ministerpräsident Michael Kretschmer eigeschlossen, in den Nationalpark Sächsische Schweiz führte. Jährlich gibt es diese Veranstaltung. In diesem Jahr verlief der Wanderausflug aber etwas anders. Der Ministerpräsident traf sich nahe Schmilka mit den „ Junior Rangern“ und informierte sich bei den jungen Naturschützer über das Projekt und ihre Arbeit. Kretschmer war am Morgen mit der S-Bahn nach Schmilka gefahren und dort gemeinsam mit Dr. Dietrich Butter, Leiter der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz, zu einer etwa acht Kilometer langen Wanderung aufgebrochen. Die Mitarbeiter der Staatskanzlei konnten unter drei verschiedenen Führungen bzw. Touren wählen. Michael Kretschmer wanderte auf dem Großen Winterberg und machte sich vor Ort ein Bild vom in den Jahren 1840–1846 errichteten Berghotel im Schweizerhausstil mit dem Aussichtsturm. Weiter  ging es auf den Kleinen Winterberg, wo er sich eine Borkenkäferbefallsfläche anschaute und wieder zurück in den Schmilkaer Kessel. Auf dem Rückweg dann traf er die Junior Ranger, Kinder der dritten Klasse von der Grundschule Papstdorf: Junge Leute, die sich für den Naturschutz und ihre Heimat interessieren, und von der Nationalparkverwaltung Angebote bekommen und mit helfen, die Natur in Ordnung zu halten, Umweltschutzprojekte erleben und das ihren Schulfreunden weitererzählen. Der Ministerpräsident ließ sich auch nicht lange bitten und machte  gleich bei einem Teambuildings-Spiel mit. Das Projekt „Junior Ranger Region“ richtet sich an Kinder und Jugendliche der Gemeinden rings um den Nationalpark. Angeleitet  werden sie dabei durch erfahrene Ranger.