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Die "Schuluhr" als krönender Abschluss

23 Lehrlinge beendeten erfolgreich Ausbildung an Uhrmacherschule „Alfred Helwig“
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Die neu gebackenen Uhrenspezialisten mit ihren Diplomen. Foto: PR

Die neu gebackenen Uhrenspezialisten mit ihren Diplomen. Foto: PR

Vor wenigen Tagen feierte eine neue Generation von Uhren-Experten den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung an der Uhrmacherschule „Alfred Helwig“.Dabei stand bei der sächsischen Manufaktur Glashütte Original ganz im Zeichen des Uhrmacher-Nachwuchses: 23 Absolventen der hauseigenen Uhrmacherschule „Alfred Helwig“erhielten  im Atrium der Manufaktur  ihre Zeugnisse. Neben acht Uhrmacherinnen und elf Uhrmachern nahmen auch eine Werkzeugmechanikerin und drei Werkzeugmechaniker die Gratulationen von Familien, Freunden, Vertretern von Glashütte Original, Lehrmeistern und ehemaligen Schülern entgegen. Die Lehrzeit der Uhrmacher hatte drei, die der Werkzeugmechaniker dreieinhalb Jahre betragen. Ihr Talent, ihr ausgesprochenes Fingerspitzengefühl und ihr Gespür für Tradition und Innovationen in ihrer Handwerkskunst haben die diesjährigen Absolventen in dieser Zeit bereits unter Beweis gestellt. Glashütte Original bildet seit 2001 jedes Jahr UhrmacherInnen und WerkzeugmechanikerInnen in der Uhrmacherschule  aus. In der modern ausgestatteten Einrichtung wird den Lehrlingen auf höchstem Niveau das Handwerkszeug dieser beiden traditionsreichen Berufe vermittelt.Die Ausbilder sorgen dabei dafür, dass die Schüler auch die Fertigung der kleinsten Werkskomponenten erlernen, mechanische Zusammenhänge begreifen und den Aufwand, die Präzision und den Wert verstehen, mit denen sich die Manufaktur den kleinsten Details widmet. Neben theoretischem Wissen stehen für die Auszubildenden immer wieder Einblicke in die Praxis auf dem Stundenplan. Während ihrer Lehrzeit absolvieren sie verschiedene Praktika in ausgewählten Montage- und Servicebereichen der Manufaktur in Glashütte. Da Glashütte Original seit langem eine Kooperation mit der Schweizer Uhrmacherschule „WOSTEP“  verbindet, erhalten die Lehrlinge der Uhrmacherschule „Alfred Helwig“ bei bestandener WOSTEP-Abschlussprüfung, zusätzlich zum deutschen Facharbeiter-Zeugnis, das WOSTEP-Diplom. Außerdem ermöglicht ihnen die Schule im Rahmen des Programms, eine sogenannte „Schuluhr“ aufzubauen – ein so spannendes wie lehrreiches Projekt, mit dem die Schüler theoretisches Wissen praxisnah umsetzen können.   (caw)


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