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Bitte Gehörschutz nicht vergessen!

Kanonendonner über dem Elbtal mit 250 Kanonieren
Bilder
Die Königlich-Polnische & Churfürstlich-Sächsische Artillerie „Alter Stollberg“ in Aktion.  Foto: Festung

Die Königlich-Polnische & Churfürstlich-Sächsische Artillerie „Alter Stollberg“ in Aktion. Foto: Festung

Mehr als 250 Kanoniere zünden am 9. September auf der Festung Königstein Nachbauten historischer Geschütze.   Ohrenbetäubender Lärm abfeuernder Kanonen und marschierende Truppen in historischen Uniformen: Lautstark und bildgewaltig präsentiert sich die Festung Königstein beim Kanonendonner über dem Elbtal am 9. September. Die berühmte historische Wehranlage gibt mit der Aufführung einen nicht alltäglichen Einblick in die Militärgeschichte. „Mehr als 250 Hobbykanoniere aus rund 30 Schützenvereinen errichten auf der Festung ein historisches Feldlager. Sie bringen 30 originalgetreue Nachbauten historischer Kanonen aus dem 15. bis 19. Jahrhundert mit und zünden dreimal am Tag mit Schwarzpulver“, kündigt Festungschsefin Dr. Angelika Taube an. Um 10.30 Uhr, 14.30 Uhr und 15.30 Uhr können Besucher das Abfeuern der verschiedenartigen Geschütze erleben.  Zwischen den Schießübungen erklären die Kanoniere in historischen Uniformen die Funktionsweise der Waffen und führen Exerzierübungen vor. Um 12.30 Uhr marschieren alle Mitglieder der Vereine auf dem Paradeplatz ein und formieren sich. Die „Schloßwache 1757 zu Schönburg-Glauchau“ aus Zwickau führt die Truppen musikalisch an. 13  Uhr begrüßt die Festungskommandantin die Regimenter auf dem Paradeplatz. Auch Kurfürst August der Starke nimmt die Kompanien in Augenschein. Ganztägig zeigt und erklärt das „Königlich-Sächsische Ingenieurkorps 1813“ historische Messgeräte und Vermessungstechniken. Für die Veranstaltung wird ausdrücklich ein Gehörschutz empfohlen. "Wir raten dringend davon ab, Hunde mitzubringen. Für Kleinkinder ist die Veranstaltung nicht geeignet", sagt Angelika Taube. Es gilt der reguläre Festungseintritt. Die Festung ist von 9 bis 18 Uhr geöffnet.  (caw)