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Auch Sebnitzer Blumenball abgesagt

Ein neues Blumenmädchen wird aber 2020 gewählt
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Für Daniela Ringel, 23. Sebnitzer Blumenmädchen, brechen die letzten Tage ihrer Amtszeit an. Foto: D. Förster

Für Daniela Ringel, 23. Sebnitzer Blumenmädchen, brechen die letzten Tage ihrer Amtszeit an. Foto: D. Förster

In seiner außerplanmäßigen Sitzung am 4. März  hat sich der Hauptausschuss von Sebnitz für die Verschiebung des für den 21. März geplanten Blumenballs im neuen Format „Sebnitz tanzt!“ ausgesprochen. Dabei war der Blumenball in seiner neuen Ausrichtung ausverkauft. Aber in Anbetracht  der notwendigen Eindämmung des Coronavirus ist dies die einzig richtige Entscheidung.  „Natürlich fällt es uns schwer, knapp zwei Wochen vor der geplanten Großveranstaltung diese Entscheidung treffen zu müssen, aber wir nehmen unsere Verantwortung für die Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste, Künstler und Mitarbeiter sehr ernst. So entschieden wir schweren Herzens die damit notwendig gewordene Verschiebung des Balls“, unterstreicht Regiebetriebsleiter Alexander Dittrich. Die bereits erworbenen Karten für den Ballabend behalten vorerst ihre Gültigkeit oder können in der Touristinformation Sebnitz zurückgegeben werden. Ob der Ball zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden wird, steht noch nicht fest. Nachdem 2016 der letzte Blumenball stattfand, gab es eine dreijährige Zwangspause, da eine wirtschaftliche Durchführung des Balls nicht mehr abzusichern war. Mit einem neuen, attraktiven Konzept sollte 2020 der Neuanfang glücken. Daraus wird vorerst nichts. Ungeachtet dessen, wird aber auch 2020 ein neues Blumenmädchen gewählt, das die Stadt auf großen Veranstaltungen und Messen nach außen repräsentiert und das Aushängeschild der Blumenstadt ist. Für die Wahl des Blumenmädchens, die immer öffentlich  vor Publikum stattfand auf dem Blumenball, hatte die Stadt schon ein anderes Prozedere gefunden.  Die Kandidatinnen müssen sich nun einer  Jury stellen und dort ihr Wissen und ihre Fähigkeiten demonstrieren.  So wurde auch 2019 Daniela Ringel, eine junge Feuerwehrfrau aus Hinterhermsdorf als 23. Sebnitzer Blumenmädchen gekürt. Ihre Amtszeit endet nun bald.    Zwei Kandidatinnen bewerben sich 2020 um das Amt: Emma Wenzel und Jasmin Richter, beide Schülerinnen der 10. Klasse der Oberschule „Am Knöchel“ in Sebnitz. Planmäßig am 20. März wird vor einer ausgewählten Jury bestehend aus Mitarbeitern des Stadtmarketings, Vertretern der Stadtratsfraktionen und des Gewerbevereins die Wahl des 24. Blumenmädchens stattfinden. Die Amtsübergabe findet anschließend im Rahmen eines Pressetermins statt. (caw)


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