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So verrückt war die Schifferfastnacht

Bad Schandau. Prossen ahoi! Beim ersten Schifferfastnacht-Umzug im Oberen Elbtal standen grüne Themen ganz oben auf der Agenda. Die schwedische Umweltaktivisten Greta Thunberg wurde besonders gern aufs Korn genommen.

Mit viel Radau wurde am Wochenende mit einem großen und einem kleinen Festumzug im Schandauer Ortsteil Prossen der Winter ausgetrieben. Hunderte Schaulustige verfolgten das Spektakel, den großen Festumzug der 118-jährigen Schiffergesellschaft "Elbe" Prossen  durch den Ort und sorgten für eine grandiose Stimmung. Dabei war der Himmel wolkenverhangen, das Thermomater stand lediglich bei drei Grad über dem Gefrierpunkt. Vier originalgetreu nachgebaute, große Schiffe mit insgesamt 44 Mann Besatzung fuhren im Umzug mit, darunter auch das Segelschulschiff "Gorch Fock".

Auffallend: Die Zahl der Mitwirkenden war so hoch wie in den zurückliegenden Jahren nicht mehr. Fastnacht - Umzug der „Schiffer“ mit 351 mitwirkenden Personen, davon: sieben Delegationen mit 78 Schiffern und Matrosen von befreundeten Schiffervereinen des Oberen Elbtals und 56 Faschingsnarren vom Karnevalsclub Bad Schandau, dem Reinhardtsdorfer Karnevalsclub sowie erstmals vom Cunnersdorfer Carnevalsclub. Drei Kapellen (Jugendblasorchester Sebnitz, Elbsandsteiner Blasmusikanten aus Hohnstein, bunte Musikergruppe aus Lehrte / Niedersachsen) übernahmen den musikalischen Part.

Die neun Einzelgruppen gaben mit 39 Akteuren in ihren Bildern dem Affen reichlich Zucker. Themen waren der Klimawandel und die Politik der Grünen. Mehrmals wurde die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg aufs Korn genommen. Außerdem im Umzug waren sechs Fahrzeuge. Unter dem Motto "Prossen Ahoi" ist der Schifferverein der erste von sieben im oberen Elbtal, die mit dem närrischen Spektakel den Winter austreiben.


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