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Schlamm blockiert B172

Pirna. Nach einem Gewitterregen hat am Mittwochabend Schlamm und Regenwasser die Staatsstraße B 172 (Dresdner Straße) zwischen Pirna und Heidenau überschwemmt.

Während von der Großsedlitzer Straße in Pirna Piependorf sich dank des erst kürzlich fertig gestellten Rückhaltebeckens fasst nur „sauberes“ Regenwasser seinen Weg in das Tal bahnte, spülte es von den Stützmauern an der Ortsgrenze in Höhe des Agro Terminals massenweise Schlamm von den Feldern und Wäldern oberhalb in die Tiefe. Der braune Morast staute sich in einer leichten Senke vor Möbel Graf. Bis die Feuerwehr kam, hatte der Schlamm sämtliche Abläufe zur Kanalisation zugesetzt. So dass, beide Fahrspuren in Richtung Pirna auf einer Länge von mehr als 300 Metern unter Wasser standen.

Erst als die Feuerwehr die Kanaleinläufe frei gemacht hatte, konnte das Wasser abfließen. Zurück blieb viel Schlamm, der sich in einer Stärke von bis zu fünf Zentimetern vor allem auf der linken Fahrspur angesammelt hatte. Der städtische Bauhof der Stadt Pirna eilte mit zwei Kehrmaschinen herbei. Bis kurz vor Mitternacht wurde damit die Straße wieder gesäubert. Nach den Aufräumarbeiten durch den Bauhof der Stadt Pirna konnten die Kräfte der Feuerwehr die Straße am frühen Morgen wieder freigeben.

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Verdächtiger Geruch löst Feuerwehreinsatz aus

Bautzen. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der Polizei. Wie sich herausstellte, hatte der Mann versucht, mit organischem Schwefel eine Bleilegierung zu trennen. Seinen Angaben nach sei er Hobbychemiker und Buntmetallsammler. In der Wohnung befanden sich neben Unmengen von Gesteinen und Metallen auch verschiedene Chemikalien in diversen Behältnissen. Wie die Polizei weiter mitteilt, war die Wohnung in einem sehr schlechten Zustand und in der Küche stark verrußt. Der Bewohner erklärte das mit einer Verpuffung, zu der es um Pfingsten bei seinen Experimenten gekommen sei. Die hinzugerufene Feuerwehr überprüfte mit Spezialkräften die Wohnung und die gelagerten Chemikalien. Eine Messung ergab, dass keine gesundheitsgefährdenden Stoffe ausgetreten waren. Eine Gefahr für Anwohner bestand nicht. Die Beamten sicherten die Wohnung. Kriminalisten übernahmen die Ermittlungen. Verbotene Substanzen konnten nach ersten Überprüfungen nicht festgestellt werden. Die Maßnahmen der Polizei dauern an. Am Montagvormittag erfolgte durch die Feuerwehr Bautzen und eine Spezialfirma die Beräumung der Wohnung.Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der…

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