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Keine Lust zum Kochen? Kein Problem!

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. 11. Kulinarische Wochen Sächsische Schweiz 25. Oktober – 24. November

Wer in den Herbstwochen bei einem Ausflug in die Sächsische Schweiz nicht nur die herrliche Landschaft erleben, sondern auch seinen Hunger stillen will, kann sich auf leckere, kreative kulinarische Angebote aus der Region freuen.

Kochmuffel sind hier genau richtig, denn sie werden verwöhnt. Seit 25. Oktober bis 24. November laden viele Restaurants und Hotels in der Sächsischen Schweiz  ihre Gäste in Zusammenarbeit mit dem DEHOGA-Regionalverband Sächsische Schweiz zu den 11. Kulinarischen Wochen ein. Bei der vierwöchigen Aktion dürfen sich Genießer auf hochwertige und kreative Kochkunst freuen. Die Küchenchefs haben dafür spezielle Speisekarten kreiert und bieten in den vier Wochen mindestens drei regionale Spezialitäten an.

Einen Vorgeschmack auf das, was die Gaumen erwartet, gab es zur Eröffnungsveranstaltung  vorige Woche im Kaufpark Nickern. Vier Restaurants/Hotels und von den Partnern die Agrargenossenschaft Niederseidewitz ließen die Besucher schon einmal in die Kochtöpfe schauen. Bei Ragout vom Stolpener Rind mit Kartoffelpüree vom Erbgericht in Heeselicht, der „Steifen Brise“, ein Steckrübeneintopf vom Hotel Elbiente aus Rathen oder dem Baumkuchen mit Quittengelee und einem Kürbis-Secco vom Landgasthaus Ziegelscheune in Krippen läuft schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammen.

Zum Glück blieb es nicht dabei, denn alle Besucher waren zum Kosten eingeladen und nutzten das ausgiebig.  „Der Kaufpark ist für die Auftaktveranstaltung der kulinarischen Wochen ideal. Wir sind ja schon das dritte Mal hier. Hier erreichen wir auch viele Dresdner, die wir als Gäste gerne bei uns begrüßen wollen“, erklärt Thomas  Pfenniger, Geschäftsführer des Dehoga-Regionalverbandes.

16 Gastronomen und zwölf Lieferanten beteiligen sich in diesem Jahr an der Aktion, die eine Chance  zur Saisonverlängerung für die Häuser ist und  gleichzeitig eine Lanze für die regionalen Erzeuger  bricht. „Was hier angebaut wird, kommt frisch und saisonal  gleich auf den Tisch, wird nicht über hunderte Kilometer rangekarrt.  Damit unterstützen wir unsere lokalen Wirtschaftskreisläufe“, hebt Pfenniger hervor.  Langburkersdorfer  Welsfilet, Kritzschwitzer Äpfel, Stolpener Rind, Polenztaler  Käse, Biobackwaren aus Kreischa, Gemüse aus heimischen Anbau oder sächsisches Wildbret und sächsische Weine und vieles andere prägen in den nächsten Wochen die Speisekarten.  

Und wer bis 24. November in mindestens drei der beteiligten Gaststätten einkehrt, nimmt mit einem Coupon an einer Verlosung teil. Viel Glück und guten Appetit!

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Schulsporthallen bleiben geschlossen

Senftenberg. Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und Amtsleiter Falk Peschel am Mittwoch im Ausschuss Soziales Bildung, Kultur und Sport. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass für die Nutzung der insgesamt sechs Schulsporthallen durch die Stadt Reinigungs- und Hygienekonzepte festgeschrieben werden müssten, für deren Umsetzung die Stadt in der Verantwortung steht. Vor jedem Nutzerwechsel müssten demzufolge die Hallen gereinigt werden, unabhängig davon, wie lange dort Sport getrieben wurde, also auch nach einer Nutzung von beispielsweise nur einer Stunde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt wären in der Pflicht dies zu überwachen. Aufgrund der Nutzungszeiten bis zum Teil 22 Uhr kann dies nicht gewährleistet werden. Zudem wäre ohnehin nur die Ausübung so genannter kontaktloser Sportarten zulässig, beispielsweise Tischtennis. Darüber hinaus würden die Schulsporthallen mit Beginn der Schulferien am 24. Juni ohnehin wieder geschlossen. Es handelt sich also lediglich um einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen, in dem die Schulsportanlagen durch Dritte genutzt werden könnten. Laut einer neuen Fassung der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre die Nutzung durch Dritte beziehungsweise durch Vereine theoretisch wieder möglich. Die Stadt Senftenberg hofft vor diesem Hintergrund auf Verständnis in der Bevölkerung und insbesondere bei den betroffenen Vereinen. »Der Gesundheitsschutz hat stets höchste Priorität«, erklärt Bürgermeister Andreas Fredrich. Bei der Entscheidung gehe es zudem darum, die Verhältnismäßigkeit von Nutzen, Zeit und Aufwand zu berücksichtigen. Aufgrund der nicht in Anspruch genommenen Nutzungstage seit dem 17. März 2020 bis zum 24. Juni 2020 (Schuljahresende) werden die Nutzungsgebühren neu berechnet und gegebenenfalls bereits gezahlte Nutzungsgebühren zurückerstattet. Dies soll spätestens nach Schuljahresende erfolgen.Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und…

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