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In Oskarshausen wird´s schräg

Freital. Ein reichlich halbes Jahr ist Oskarshausen geöffnet. Die Resonanz der Besucher war weitaus größer als erwartet. Zeit zum Ausruhen bleibt nicht – ein neues Highlight muss im Juli fertig sein.

 Das ist eine Hausnummer. »Rund 140.000 Besucher waren seit der Eröffnung im November 2018 schon bei uns«, freut sich der Chef des Entdeckerlandes Christian Wehlan. Er selbst hatte mit weitaus weniger gerechnet, und einen potentiellen Markt gar nicht auf dem Schirm – Tschechien. »Die Besucher aus unserem Nachbarland kommen gern zu uns. Etwas Vergleichbares wie Oskarshausen gibt es dort offenbar nicht«, sagt er. Inzwischen wurden drei Mitarbeiterinnen aus Tschechien eingestellt. Auch mehrsprachige Hinweistafeln sind schon zu sehen. Das erste halbe Jahr war vor allem die Zeit des Ausprobierens und Nachjustierens. Die Besucher hatten dabei stets ein Wörtchen mitzureden.  Zwei Dinge waren besonders häufig Thema – das Geld und zusätzliche Attraktionen.  

Das ist neu

Bereits in wenigen Tagen wird ein Kinderbergwerk eröffnen. »Die kleinen Besucher können hier mit einer Lore fahren, sie beladen und auf einer Drehscheibe manövrieren«, sagt Wehlan. Ein Wasserspiel, Straßen-Dame und ein Tretbootbecken sind weitere neue Angebote im Außenbereich. Auf vielfachen Wunsch wird dieser Tage außerdem eine Riesenrutsche installiert. »Die Badehose sollte man lieber einpacken«, empfiehlt Wehlan. Drinnen soll es bald Billardfußball und Minigolf geben.

"Oskars verrückte Welt"

Das Highlight für den Sommer ist die Illusionsausstellung »Oskars verrückte Welt«.  In einer Halle (750 qm) will das Oskarshausen-Team die Besucher ordentlich hinters Licht führen – mit optischen Täuschungen, 3D-Motiven und Wandbildern, die sprichwörtlich aus dem Rahmen fallen.  So wird man beispielsweise in einem Bonbon-Glas Platz nehmen, einen schiefen Raum erkunden, auf dem Felsen der Bastei abhängen können u.v.m.. »Die Ausstellung war sehr aufwendig. Wir haben jede gute Idee ausprobiert, um zu sehen, wie die Perspektiven wirken«, sagt der Unternehmer. Eröffnung ist voraussichtlich im Juli. Man sollte mindestens zu zweit sein, wegen guten Fotos, hieß es.

Nutzungsgebühr ab 19. Juni

Bisher war der Besuch des Entdeckerlandes kostenfrei. Bestimmte Attraktionen mussten bezahlt werden, andere nicht.  »Die meisten Gäste waren nicht so begeistert davon, ständig das Portmonee zücken zu müssen«, weiß Theresa Tamme vom Marketing. Bei einer großangelegten Befragung sprachen sich am Ende knapp 80 Prozent für eine einheitliche Gebühr gleich am Eingang aus. »Das hat uns überrascht«, gibt der Geschäftsführer zu. Lange hat das Oskarshausen-Team getüftelt, um eine faire Lösung zu finden. Und die geht nun so: Ab 19. Juni wird eine Nutzungsgebühr von drei Euro pro Person (6 Euro am Wochenende und Ferientagen) verlangt. Damit darf man einen Großteil der Attraktionen nutzen. »Lediglich dort, wo ein erhöhter Personalaufwand notwendig ist, muss extra bezahlt werden«, erklärt der Chef. Das ist beispielsweise bei  »Oskars Wolkensprung« der Fall, ein neuer Sprungturm (4 und 6 Meter) mit Kissen statt Wasser. Wer länger bleiben will, hat die All-Inklusive-Option. Das Alles-drin-Paket kostet beispielsweise für eine fünfköpfige Familie  29,90 Euro. Der Eintritt zur Illusionsausstellung soll 4 Euro kosten. www.oskarshausen.de

 

 

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