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Hohe Promidichte bei Ski- Und Eisfasching

Altenberg. Auch Frauke Petri mischte sich angescheuselt unters Faschingsvolk

Wenige Tage vorher  hatte Frauke Petry, die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, (Blaue Partei), im geschichtsträchtigen Wohn- und Geschäftshaus Lange Straße 39 in Pirnas Altstadt – früher Gasthaus „Saxonia“- ihr Pirnaer Bürgerbüro bzw. Wahlkreisbüro eröffnet. Damit will sie auch mehr Präsens in ihrem Wahlkreis zeigen.

Die Eröffnung ihres Büros war  deshalb auf großes Interesse gestoßen. So wurde sie vor allem von  Mitstreitern der konservative Wählervereinigung „Pirna kann mehr“ (PKM) - Bürgerforum „Blaue Wende“ zu ihrem Einzug beglückwünscht - mit der Initiative arbeitet Petry auf lokaler Ebene politisch zusammen. Auch Stadträte der Vereinigung „Wir für Pirna - Freie Wähler“, der Pirnaer Bürgerinitiativen, der SPD und der CDU sowie ein Kreisrat der AfD waren gekommen. Vertreter vom Tourismusverband Sächsische Schweiz, vom Kreissportbund, der Musikschule Pirna, des Handwerks sowie Nachbarn brachten Geschenke und schüttelten ihr die Hand. Einige Einwohner konfrontierten sie mit Problemen bzw. sprachen sie  auf ihren Austritt aus der AfD an. (df)

Das war aber nicht der einzige Auftritt der Politikerin im Landkreis. Wenn ich einmal da bin, dann auch richtig mittendrin, sagte sie sich wahrscheinlich. Und das konnte sie beim 70. Ski- und Eisfasching in Geising mehr als genug. Der ist  für die Region ein richtiger Anziehungspunkt geworden.Höhepunkt einer jeden Session des Geisinger Ski- und Eisfaschings ist neben der Krönung des Prinzenpaares der Karneval­festzug am Sonntag vor Rosenmontag. 23 Bilder hatten die Geisinger zusammengestellt. Hunderte strömten auch in diesem Jahr ins kleine Städtchen, um sich den Umzug anzusehen. Und einen Fototermin von Prinz und Politikerin gab es natürlich auch. Natürlich war auch Bürgermeister Thomas Kirsten vor Ort. Schließlich muss ein Stadtoberhaupt wissen, was sich in seiner Kommune abspielt. Alle Hände voll zu tun hatte er dabei auch noch - der Pferdemist musste weg!

 

 

 

 

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Hände weg von den jungen Wilden!

Görlitz. Es ist Frühsommer und das Telefon der Wildtierauffangstation im Görlitzer Tierpark steht nicht still. So wie jedes Jahr. Regelmäßig kommen Anfragen besorgter Tierfreunde zu vermeintlich hilfsbedürftigen Rehkitzen, Waschbären, Füchsen, Vögeln und Co. Über Anrufe freuen sich die Mitarbeiter, kann auf diese Weise doch aufklärt werden. Die Freude über kerngesunde Jungtiere, die aus Unwissenheit mitgenommen und in die Wildtierauffangstation gebracht werden, hält sich hingegen in Grenzen. Auch wenn ein Eingreifen des Menschen aus ethischer Sicht zwar verständlich ist, ist es oft aber nicht zum Besten des Tieres. Die besten Betreuer für junge Wildtiere sind immer noch die eigenen Eltern. Aber wie erkennt Tierfreund, ob ein Jungtier tatsächlich in Not ist? Das ist in den allermeisten Fällen nämlich nicht der Fall. Elterntiere halten sich nicht rund um die Uhr bei ihren Jungen auf. Meist befinden sie sich jedoch in der näheren Umgebung. Nähert sich ein Mensch, trauen sie sich nicht zu ihrem Nachwuchs. Deshalb gilt für den Menschen in solchen Situationen: schnellstmöglich weg vom Fundort. Fühlen sich die Eltern ungestört, kehren sie nach kurzer Zeit zurück. Wer sichergehen möchte, dass es dem Jungtier tatsächlich gut geht, kann nach 24 Stunden nachschauen, ob es sich noch immer an derselben Stelle befindet. Fuchs- und Waschbärwelpen unternehmen übrigens schon relativ früh Ausflüge. Auch wenn sie sehr unbeholfen wirken, sie sind nicht verlassen, die Mutter sammelt sie wieder ein. Im Wald, auf der Wiese oder dem Feld liegt bewegungslos ein Rehkitz? Dann gilt auch hier: schnellstmöglich den Ort verlassen. Die Ricke wird zu ihrem Kitz zurückkommen, sobald der Mensch weg ist. Rehkitze sind sogenannte Ablieger, die bei Gefahr nicht weglaufen, sondern sich ducken und bewegungslos verharren, bis die Gefahr vorüber ist. Fieptöne sind kein Anzeichen für eine aktuelle Qual des Tieres, sondern der Hilferuf an das Muttertier, da sich das Kitz durch die Anwesenheit von Menschen bedroht fühlt.   Im Wald, Parks oder im Garten sitzen sie und fliegen nicht weg: junge Vögel die schon ihr Nest verlassen, bevor sie richtig fliegen können. Das ist ganz normal! Die Elternvögel füttern die auf dem Boden herumhüpfenden und bettelnden Jungen weiter.  Wer hier helfen möchte sollte Hunde und vor allem Katzen von den Jungvögeln fernhalten. Für diejenigen, die sich zu diesem Thema weiter informieren möchte hat das sächsische Staatsministerium ein umfassendes Faltblatt entwickelt. (https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/11129)Es ist Frühsommer und das Telefon der Wildtierauffangstation im Görlitzer Tierpark steht nicht still. So wie jedes Jahr. Regelmäßig kommen Anfragen besorgter Tierfreunde zu vermeintlich hilfsbedürftigen Rehkitzen, Waschbären, Füchsen, Vögeln und Co.…

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