Carola Pönisch

Heiße Schul-Luft dank neuem BHKW

Weinböhla. Die Energie Sachsen Ost AG (ENSO) baute in einer Schule in Weinböhla ein modernes Blockheizkraftwerk auf - für Schule und Gemeinde gratis.

Die alten Niedertemperaturkessel aus dem Jahr 1992 in der Heizzentrale der Oberschule Weinböhla haben ausgedient. Für heiße Luft aus den Heizungen sorgt hier jetzt ein Blockheizkraftwerk (BHKW) in Kombination mit einem Spitzenlast-Brennwertkessel. Seit Inbetriebnahme im November werden an der Schule nun Wärme und Strom nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung produziert.

Die gesamten Investitionskosten für den Umbau der Anlage in Höhe von rund 93.000 Euro wurden komplett von der ENSO Energie Sachsen Ost AG  getragen. Auch Ausführungsplanung, Ausschreibung und Bauüberwachung kosteten die Gemeinde als Schulträger kein Geld, bezahlt wurde es von der ENSO. Die sorgt in den nächsten zehn Jahren auch für Instandhaltung und anfallende Reparaturen. Auch ein 24-Stunden-Stördienst gehört zum Service. Und noch einen großen Vorteil hat die Umstellung auf die moderne Heizanlage: Die Ausgaben für Wärme und Strom verringern sich um rund 5.000 Euro jährlich.

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Aufruf zum Ideenwettbewerb Kulturelle Heimat Lausitz

Südbrandenburg. Der Strukturwandel der Lausitz ist auch ein kultureller Wandel. In einem ersten Schritt schreibt deshalb das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) einen Ideenwettbewerb unter dem Titel »Kulturelle Heimat Lausitz« aus. Damit sollen im Rahmen des Sofortprogramms der Bunderegierung zur Stärkung der Braunkohleregionen die Kunst- und Kulturakteure in der Lausitz unterstützt und erste Zukunftsperspektiven entwickelt werden. Mit dem Förderprogramm »Ideenwettbewerb Kulturelle Heimat Lausitz« sollen in den Jahren 2020 bis 2021 Kulturprojekte und Kulturprojektideen gefördert werden, die auf eine mittel- und langfristige Strukturentwicklung der Lausitz-Kulturen gerichtet sind. Gefördert werden sollen daher insbesondere solche Vorhaben und Ideen, die landkreisübergreifend angelegt sind, die Vernetzung verbessern und die Sichtbarkeit der Lausitzer Kulturlandschaft befördern. Das Förderprogramm ist für alle Sparten und Themen der Kultur offen. Außerdem sind ausdrücklich auch spartenübergreifende und interdisziplinäre Projekte willkommen. Es können Anträge mit einem Förderbedarf von 2 000 bis maximal 150 000 Euro eingereicht werden. Der ausgefüllte und unterschriebene Antrag inklusive aller Anlagen ist bis zum 14. August 2020, 18 Uhr, per E-Mail an kontakt@kulturwettbewerb-lausitz.de zu senden. Zusätzlich sind die Unterlagen bis 14. August 2020 (Poststempel) an folgende Adresse zu senden: IBA-Studierhaus Lausitzer Seenland e.V., Kulturwettbewerb, Seestraße 84-86, 01983 GroßräschenDer Strukturwandel der Lausitz ist auch ein kultureller Wandel. In einem ersten Schritt schreibt deshalb das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) einen Ideenwettbewerb unter dem Titel »Kulturelle Heimat Lausitz«…

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