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Heyer, Dolan, Frank: Füchse gewinnen 3:1 gegen Falken

Weißwasser. Nach der klaren Niederlage gegen den Vizemeister aus Bremerhaven am Freitag setzten sich die Füchse heute beim Tabellenletzten aus Heilbronn mit 3:1. Es war nicht die einzige gute Nachricht am heutigen Tag. Verteidiger Roberto Geiseler, der am Freitag nach einem Check mit einer Gesichtsverletzung ins Krankenhaus gebracht werden musste, hat selbiges heute wieder verlassen. Diagnose: Schwere Prellung, aber nichts gebrochen.

 

Nach der klaren Heimniederlage am Freitag reisten die Füchse heute zum Tabellenschlusslicht nach Heilbronn. Die Falken waren letzte Saison eigentlich abgestiegen, fanden aber ihren Weg zurück in die DEL 2, nachdem Landshut die Lizenz verweigert wurde. Der Start verlief allerdings mehr als schlecht. Ledigilich zwei Zähler konnten die Falken aus sieben Spielen holen und so hofften die Füchse-Fans, dass auch ihr Team die Punkte aus Baden-Württemberg entführen kann.

Und die Lausitzer begannen vielversprechend. Das Spiel war gerade angepfiffen, da zappelte der Puck schon im Netz. Nach nur 55 Sekunden brachte Jens Heyer die Füchse in Führung. Danach hatten die Lausitzer das Spiel größtenteills im Griff, ohne die Führung ausbauen zu können. Stattdessen gelang den Falken in Überzahl der Ausgleich (Carsten Gosdeck, 18. Minute). Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. 47 Sekunden nach dem 1:1 brachte Sean Dolan die Gäste wieder in Führung.

Im zweiten Abschnitt machten die Füchse zunächst weiter Druck, trafen aber das Tor nicht. So kam Heilbronn zunehmend besser in die Partie. In dieser Phase reagierten die Füchse nur noch und hatten unter anderem bei einem Pfostentreffer der Hausherren Glück, dass der Ausgleich nicht fiel. Eine gute Aktion kurz vor dem Pausenpfiff reichte dann, um die Führung auszubauen. Steffen Frank traf nach Vorlage von Kevin Lavallee zum 3:1 aus Sicht der Füchse.

Im letzten Drittel konzentrierten sich die Lausitzer vor allem darauf, das Ergebnis zu sichern und konnten sich dabei auch wieder auf ihren starken Torhüter verlassen. Aus einer starken Defensive heraus kamen die Füchse aber auch immer wieder selbst zu guten Gelegenheiten. Kurz vor dem Ende wurde es dann nochmal spannend. Als Ostwald zwei Minuten vor Schluss eine Strafe kassierte und die Falken ihren Goalie vom Eis nahmen, wurde plötzlich mit sechs gegen vier gespielt. Doch auch diese Phase überstanden die Gäste und konnten so letztlich einen verdienten 3:1-Auswärtssieg einfahren.

Klare Niederlage gegen die Pinguine

Am Freitag waren die Füchse gegen den Vizemeister aus Bremerhaven chancenlos. Vor allem im ersten Drittel zeigten sich die Gäste den Lausitzern in allen Belangen überlegen und sorgten mit zwei Doppelschlägen (10./ 11. Minute und 18./19. Minute) schnell für klare Verhältnisse.

Im zweiten Drittel wurden die Füchse zwar defensiv etwas sicherer und ließen nicht mehr so viele Chancen zu, dass Team von Trainer Dirk Rohrbach hatte es aber auch seinem erneut starken Goalie Joe Fallon zu verdanken, dass es zur zweiten Pause immer noch "nur" 0:4 stand. Offensiv kam von den Füchsen viel zu wenig, um die Pinguine ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Und so blieb die markanteste Szene im zweiten Spielabschnitt eine Disziplinarstrafe gegen Bremerhaven-Stürmer Andrew McPherson.

Im letzten Drittel wurden die Füchse zu Begin auch offensiv etwas stärker, blieben bei ihren Versuchen aber erfolglos. Mit zunehmender Spieldauer zogen die Gäste aber wieder ihr gewohntes Spiel auf und drängten die Hausherren ins Verteidigungsdrittel, ohne aber selbst nochmal das Tor zu treffen. Stattdessen fielen die Bremerhavener durch ihre harte Spielweise auf. Eine Aktion von Maximilian Schaludek gegen Roberto Geiseler endete damit, dass der Füchse-Verteidiger mit einer Trage vom Eis gebracht werden musste. In der folgenden Überzahl machte Sean Dolan den Ehrentreffer für die Hausherren.

Viel mehr Interessierte zu diesem Zeitpunkt aber der Gesundheitszustand von Roberto Geiseler die Füchse-Fans. Geiseler wurde zur Behandlung der erlitenen Gesichtsverletzung ins Krankenhaus nach Cottbus gebracht. Wie die Füchse heute mitteilten, hat der Verteidiger das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen. Die Ärzte diagnostizierten schwere Prellung und eine Hautverletzung, aber glücklicherweise keine Brüche. Am kommenden Donnertsag stehen weitere Untersuchungen an, der Verein geht davon aus, das Geiseler mindestens zwei Wochen fehlen wird. Maximilian Schaludek ist inzwischen für seine Aktion für zwei Spiele gesperrt worden.

 

Nächste Spiele

Weiter geht's für die Füchse am Freitag mit dem zweiten Aufeinandertreffen mit den Heilbronner Falken innerhalb weniger Tage. Das Spiel in der Weißwasseraner Eisarena beginnt um 19.30 Uhr. Am Sonntag reisen die Lausitzer zum Auswärtsspiel zu den Wölfen aus Freiburg. Die Partie beginnt 18.30 Uhr.

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