gb

Typisierungsaktion war ein voller Erfolg

Weißwasser/O.L.. Am 30. September fand an der Eisarena in Weißwasser während des Derbys der Lausitzer Füchse gegen die Dresdner Eislöwen eine Typisierungsaktion für Ben aus Elstra statt.

Gemeinsam mit dem Verein für Knochenmark- und Stammzellspenden e.V. (VKS) organisierten die EHC "Lausitzer Füchse" Spielbetriebs GmbH eine Aktion zur Registrierung und Typisierung von potenziellen Stammzellspendern.

Von 15 Uhr bis 20 Uhr konnten sich alle Freiwilligen mit Hilfe der Mitglieder des VKS im eigens für diese Aktion aufgebauten Zelt vor der Eisarena in das zentrale Spendenregister aufnehmen lassen. Die Resonanz war enorm. Zum Ende des Eishockeyspiels freuten sich die Fans über den 1:0 Sieg der heimischen Füchse und die Helfer des VKS über 320 Registrierungen. Das ist eine sehr erfreuliche Zahl, zeigt sie doch, dass soziales Engagement und Sport bestens zusammen passen.

Über das tolle Ergebnis freute sich nicht nur die Tante von Ben, Heike Müller, die an diesem Tag auch selbst mit zum VKS-Team gehörte, sondern auch der Geschäftsführer der „Lausitzer Füchse" Dirk Rohrbach: „Ich bin sehr angetan, dass mehr als 300 Menschen bereit waren, Ben und anderen an Blutkrebs Erkrankten unkompliziert zu helfen. Dies zeigt eindrucksvoll den Zusammenhalt unserer Eishockeygemeinschaft, den Willen vieler, auch in schweren Zeiten für andere da zu sein. Wir danken allen, die mitgemacht haben und wünschen Ben alles Gute!" und der VKS ließ dazu verlauten: „Wir sind überwältigt von der riesigen Anteilnahme in Weißwasser und der außergewöhnlichen Bereitschaft, Ben auf diesem Wege Hoffnung zu schenken. Sowohl die Helfer vor Ort als auch beide Mannschaften und die zahlreichen Fans haben gezeigt, was Fairplay außerhalb des Sports bedeutet. Wir drücken fest die Daumen, dass Bens genetischer Zwilling unter den 320 Lebensrettern gefunden wird." (pm)

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Eggerts SachsenWind – Mieses Zeugnis

Sachsen. In Sachsen wird eine neue Regierung gesucht – ein an sich schon ein schwieriges Geschäft. Die Wahl hat die AfD gestärkt, aber mit der will keiner. Also verhandeln nun Leute, die bis vor kurzem kaum bis überhaupt nicht miteinander könnten. Konservative von der CDU und grüne Vorkämpfer und in der engen Mitte die vom bisherigen Regieren verschlissenen Sozis. In diese brodelnde Mischung hat das Verwaltungsgericht Dresden nun ein Urteil geschüttet: Die sogenannten Kopfnoten – Betragen, Fleiß, Ordnung, Mitarbeit – seien rechtswidrig, gehörten also nicht in Zeugnisse. Worauf der zuständige Kultusminister schneidig verlauten ließ, die »Bewertung der sozialen Kompetenzen von Schülern steht für mich nicht zur Disposition« – ganz so, als hätten die Richter mit den Kopfnoten auch die »sozialen Kompetenzen« infrage gestellt. Haben sie aber nicht – sie bemängelten lediglich die gesetzlichen Grundlagen dieser Noten. Was wiederum dem Minister mindestens bei »Fleiß«, »Ordnung« und auch fachlich schlechte Noten einbringt. Schließlich ist er nicht neu im Amt, hätte längst für Gesetzes-Ordnung sorgen können. Nun muss er gezwungenermaßen ran. Sofern seine künftigen Regierungspartner ihn lassen – angesichts seines miesen Zeugnisses. Ihr Hans EggertIn Sachsen wird eine neue Regierung gesucht – ein an sich schon ein schwieriges Geschäft. Die Wahl hat die AfD gestärkt, aber mit der will keiner. Also verhandeln nun Leute, die bis vor kurzem kaum bis überhaupt nicht miteinander könnten.…

weiterlesen