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Strompreis gestiegen? Ein Check kann helfen

Die Strompreise werden 2020 steigen. Laut Verivox haben über die Hälfte der regionalen Stromversorger Preiserhöhungen angekündigt (Verixox ist ein Dienstleister und zählt im Bereich der Tarifvergleiche zu den größten Anbietern in Deutschland). Haushalte, die auf Hartz IV angewiesen sind, trifft das besonders, sie müssen entweder Strom sparen oder aber an anderer Stelle Geld abknapsen.

Hilfe bei ersterem bietet Sapos mit dem Stromsparcheck. »Wir beraten Bürger, die Sozialleistungen beziehen, kostenlos zum Thema Energieverbrauch«, sagt Frank Fuchs. Er ist bei Sapos Projektleiter für den Stromsparcheck. »Wir bekommen auch Anfragen von Menschen, die keine Sozialleistungen beziehen, aber den Stromsparcheck trotzdem nutzen wollen. Die können sich dazu an die Verbraucherzentrale wenden. Mit der besteht zu diesem Thema eine Kooperation.«

Der Stromsparcheck funktioniert ganz einfach. Nach einer Terminvereinbarung via Telefon kommen die Berater zu einem ersten Besuch vorbei und prüfen, wo Sparpotenzial vorhanden ist. Dabei geht es nicht darum, den Menschen neue Elektrogeräte oder einen neuen Stromanbieter anzudrehen. Vielmehr soll mit einfachen Mitteln Strom gespart werden. Die Stromsparhelfer haben beispielsweise abschaltbare Steckdosen und LED-Lampen im Gepäck. Die kleinen Helfer bekommen die Stromsparcheck-Nutzer kostenlos. »Insgesamt gibt’s Artikel im Wert von bis zu 70 Euro geschenkt«, erklärt Fuchs. Außerdem gibt’s bei Bedarf noch einen 100-Euro-Gutschein für einen neuen Kühlschrank, sollte das alte Gerät älter als zehn Jahre sein und sich mit einem neuen Gerät eine Einsparung von 200 kWh pro Jahr einsparen lassen. Verpflichtet wird niemand zum Kauf.

 

Wie läuft der Stromsparcheck?

Nach der Terminvereinbarung bei Sapos kommen zwei Stromspar-Helfer in die Wohnung und suchen nach Einsparpotenzial, messen beispielswese die Stand-By-Ströme der Geräte und nehmen die Lampen unter die Lupe. Auch der Verbrauch des Kühlschranks wird gemessen, das Messgerät bleibt dazu 48 Stunden in der Wohnung. »Das dauert etwa eine bis anderthalb Stunden. Danach wird ein zweiter Termin ausgemacht, bei dem die Energie- und Wassersparartikel installiert werden«, so Fuchs. Er schätzt, dass sich so bis zu 150 Euro im Jahr sparen lassen. Sapos führt die Stromsparchecks im ganzen Landkreis durch. Dieses Jahr waren es über 200. Teilnahmeberechtigt sind Haushalte, die über ein nur geringes Einkommen verfügen, also beispielsweise Bezieher von Arbeitslosengeld II (auch Aufstocker), Sozialhilfe oder Wohngeld. Auch Familien, die einen Kinderzuschlag erhalten, können das Angebot nutzen.

 

Anmeldung

Genutzt werden kann das Angebot im ganzen Landkreis. Die Anmeldung ist unter folgenden Telefonnummern und Mailadressen möglich:

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Landeskirche, wie weiter?

Dresden. Dresdner Kirchgemeinden laden aus Anlass des Rücktritts von Dr. Carsten Rentzing als Landesbischof der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens zur Themenreihe „»Landeskirche, wie weiter?« ein. Der erste Abend findet am 29. Januar um 19.30 Uhr in der Hoffnungskirche auf der Clara-Zetkin-Straße 30 statt und steht unter dem Titel »Bischofsrücktritt – Fakten und Emotionen«. Der Abend will eine genaue Chronologie der Ereignisse rund um den Rücktritt von Landesbischof Rentzing bieten, verschiedene Wahrnehmungen und Emotionen zur Sprache bringen und zu nötigen Folgerungen für die Landeskirche kommen. Zu Gast ist u.a. Ulrich Wolf, Reporter bei der Sächsischen Zeitung, der  als Erster über die Mitgliedschaft des Landesbischofs in einer schlagenden Studentenverbindung sowie dessen Vortrag in der »Bibliothek des Konservatismus« berichtete. Um »Frömmigkeitsströmungen in Sachsen« geht es am 19. Februar 19.30 Uhr in der Philippuskirche Gorbitz, Leutewitzer Ring 75. Die Frage ist, wie viele unterschiedliche Strömungen die Landeskirche Sachsen prägen. Unterschiedliche Auffassungen sowie Konflikte gehören in einer pluralen Gesellschaft und Kirche dazu. »Wie gehen wir miteinander um?« ist das Thema am 29. April 19.30 Uhr in der Heilandskirchgemeinde Cotta, An der Heilandskirche 3. »Konservativ? Rechtsextrem?« Was ist wertkonservatives Christsein? Was ist rechtsextrem? Wie kann beides klar unterschiedewerden? Darum geht es am 27. Mai 19.30 Uhr in der Auferstehungskirche Plauen, Reckestraße 6.Dresdner Kirchgemeinden laden aus Anlass des Rücktritts von Dr. Carsten Rentzing als Landesbischof der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens zur Themenreihe „»Landeskirche, wie weiter?« ein. Der erste Abend findet am 29. Januar um 19.30 Uhr in der Hoffnu…

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Schütz-Konservatorium: Bilanz und Ausblick

Dresden. Mehr als 28.000 Gäste lauschten im vergangenen Jahr den Konzerten des Heinrich-Schütz-Konservatoriums (HSKD), die weiteste Reise führte zwölf HSKD-Schüler Anfang April 2019 nach Jerusalem, der Gast mit der weitesten Anreise wiederum war Orchesterleiter Josias Ngahata-Makoundou, der aus dem 6.200 Kilometer entfernten Brazzaville im Kongo kam. Auch interessant: In den Ensembles des Schütz-Konservatoriums musizierten, sangen und tanzten letztes Jahr über 2.000 Schüler, darunter allein 700 im Fachbereich Tanz. Große Pläne für 2020 Für 2020 werfen große Ereignisse bereits ihre Schatten voraus. So präsentiert sich mit seinem Programm »Spurensuche« am 15. März das Sinfonische Blasorchester des HSKD und sein Nachwuchsorchester beim 19. Jahreskonzert im Internationalen Congress Center Dresden. Das Dresdner Jugendsinfonieorchester (DJSO)  begibt sich im Juli auf Kästner’sche Verbrecherjagd und wird gemeinsam mit der Staatsoperette Dresden in diesem Jahr den Kinderbuchklassiker »Emil und die Detektive« vertonen. Am 20. Juni öffnet das HSKD von 9.30 bis 12.30 Uhr seine Tore und Türen sowohl in der Glacisstraße als auch im Kraftwerk Mitte und lädt alle Dresdner zum Tag der offenen Tür ein. Abgeschlossen wird das Schuljahr dann mit einem großen Festkonzert im Kulturpalast am 11. Juli um 17 Uhr.Mehr als 28.000 Gäste lauschten im vergangenen Jahr den Konzerten des Heinrich-Schütz-Konservatoriums (HSKD), die weiteste Reise führte zwölf HSKD-Schüler Anfang April 2019 nach Jerusalem, der Gast mit der weitesten Anreise wiederum war…

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