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Mutmaßlicher Serieneinbrecher in Untersuchungshaft

Vergangene Woche lieferte die polnische Polizei einen Tatverdächtigen zu einer Serie von Einbrüchen im Landkreis Görlitz nach Deutschland aus. Kräfte der Soko Argus übernahmen den Mann und führten ihn dem Haftrichter vor. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Die Einlieferung des 33-jährigen Polen in eine Justizvollzugsanstalt folgte.

Auf das Konto des Polen sollen mindestens sieben Fälle von Einbrüchen im Raum Rothenburg, Horka, Kunnersdorf und Görlitz gehen. Der Zeitraum der Taten erstreckte sich von Juli bis Dezember 2019. Ziel des Täters waren Wohnungen, Nebengebäude, Firmen und Vereinsräume. Zu seiner Beute zählten unter anderem Schmuck, Uhren, Kosmetika, Bekleidung, Werkzeuge sowie technische Geräte und Maschinen im Gesamtwert von mehreren tausend Euro. Auch der Diebstahl eines Kraftrades soll auf sein Konto gehen.

Dem Festgenommenen werfen die Kriminalisten zudem mehrere Sachbeschädigungen an Fahrzeugen in Görlitz vor. Die entstandenen Sachschäden betrugen mehrere hundert Euro. Bei seinen Taten war der Mann laut Polizei oft mit einem Motorrad nach Deutschland eingereist.

Bei einer gemeinsamen Durchsuchung mit der polnischen Polizei beim Beschuldigten in Piensk fanden die Beamten zahlreiches mutmaßliches Diebesgut. Die Zuordnung und kriminaltechnische Untersuchung der sichergestellten Gegenstände dauert an. Darüber hinaus prüfen die Polizisten, ob noch weitere Taten auf das Konto des Festgenommen gehen.

Ermittlungen der Soko Argus in Verbindung mit einer Spurenauswertung hatten die Kriminalisten auf die Spur des Mannes gebracht. Die Staatsanwaltschaft Görlitz erwirkte einen europäischen Haftbefehl und Ende Februar nahmen polnische Fahnder ihn schließlich in Piensk fest. „Seit der Festnahme des Tatverdächtigen ist im Raum Rothenburg spürbar Ruhe eingekehrt“, so Susanne Heise, Leiterin der Soko Argus.

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