Polizei/tok

Mann mit Messer attackiert– Polizei sucht weiter Zeugen

Die Kriminalpolizei sucht weiterhin Zeugen zu einem versuchten Tötungsdelikt in Görlitz, das in der Nacht zum 23. März geschehen ist. Insbesondere suchen die Ermittler nach eventuellen Foto- und Filmaufnahmen vom Tatgeschehen. Den bisherigen Informationen nach soll aus einer Gruppe mehrerer Personen heraus durch einen oder mehrere Tatverdächtige ein 30-jähriger Mann niedergeschlagen und mit einem Messer schwer verletzt worden sein. Die Tat geschah gegen 3.30 Uhr in einem Hauseingang an der Berliner Straße.

Zeugen alarmierten die Polizei. Den Angaben nach soll ein 27-jähriger Deutscher einer der beiden Täter gewesen sein. Er soll auch einen 32-Jährigen Görlitzer mit einem Messer bedroht habe. Der alarmierte Rettungsdienst brachte den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus.

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer hat die Tat in der Nacht zu Samstag an der Berliner Straße in Görlitz gesehen?
  • Wer kennt Personen, die mit der Tat in Zusammenhang standen?
  • Wer weiß, was sich vor der Tat zugetragen hat oder wie die Auseinandersetzung zwischen den Männern begonnen hat?
  • Wer hat gegebenenfalls Foto- oder Filmaufnahmen des Geschehens in seinem Besitz?

Sachdienliche Hinweise nimmt das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz unter der Rufnummer 03581/468100 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Eggerts SachsenWind: Kretschmers Blindheit?

Sachsen. In die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem wirtschaftliche Beziehungen zum Oblast Leningrad zu pflegen – und auch die Moskauer Regierung samt Präsident Putin nicht auszusparen. Großes Medienecho hat das bislang nicht ausgelöst. Daran gemessen erntete Sachsens Regierungschef jüngst einen Entrüstungs-Sturm, als er sich mit Putin traf, wirtschaftliche Probleme erörterte, ihn nach Sachsen einlud und davon sprach, »der Osten« habe eine eigene Sichtweise auf Russland. Die Frankfurter Allgemeine vermutete darob bei Michael Kretschmer geistige Verwirrung. Starker Tobak – obwohl (oder gerade weil!) Kretschmer völlig richtig liegt: Er entspricht der durchaus besonderen Gefühlslage vieler Sachsen gegenüber »den Russen« und wohl auch der besonderen wirtschaftlichen Interessenlage Sachsens. Und hoffentlich provoziert er damit endlich die (west-)bundesdeutsche Bereitschaft, wieder intensiv mit »Moskau« zu reden. Und nicht nur verdruckst Nordstream 2 gegen Widerstände aus den USA, Polen oder der Ukraine zu verteidigen. Ihr Hans EggertIn die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem…

weiterlesen